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ver.di will Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bei T-Mobile

Einen Tag vor Beginn der Verhandlungen über das Sparprogramm des Mobilfunkbetreibers T-Mobile hat die Gewerkschaft ver.di am Montag den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen gefordert.

dpa BERLIN/BONN. Einen Tag vor Beginn der Verhandlungen über das Sparprogramm des Mobilfunkbetreibers T-Mobile hat die Gewerkschaft ver.di am Montag den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen gefordert. Das Unternehmen sei in einer guten wirtschaftlichen Situation, erklärte die Dienstleistungsgewerkschaft in Berlin.

Die Beschäftigten bräuchten nun eine Perspektive, die in Einklang mit einer vernünftigen strategischen Ausrichtung des Konzerns stehe. Der Vorstandschef der Telekom-Tochter, René Obermann, sagte im Nachrichtensender n-tv: „Wir wollen betriebsbedingte Kündigungen vermeiden.“ Dies hänge allerdings davon ab, wie die Gespräche und Verhandlungen mit den Sozialpartnern in den nächsten Wochen verliefen. Die Position von T-Mobile sei klar: Nötig seien mehr Flexibilität und Produktivitätssteigerungen.

Nach Angaben von ver.di will das Bonner Unternehmen europaweit 2 240 Stellen abbauen. Weitere 1 140 Arbeitsplätze sollen ausgelagert werden. In Deutschland seien insgesamt 1 700 Arbeitsplätze betroffen, davon rund 450 durch Auslagerungen. Der Arbeitsplatzabbau ist Teil eines vor knapp drei Wochen angekündigten Maßnahmenpakets, mit dem das Unternehmen bis Ende 2006 jährliche Kosten in Höhe von einer Milliarde Euro einsparen will. Die Verhandlungen zwischen ver.di und T-Mobile über das Sparprogramm beginnen an diesem Dienstag in Bonn.

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