Verbände und Internetorganisationen sorgen sich um die Zukunft der E-Mail Kommunikation
White Paper zur Spam-Bekämpfung

Automatische Filter sind die einzig wirksamen Mittel gegen unerwünschte E-Mails. Ein White-Paper beschreibt Strategien für den Kampf gegen Spams.

hiz DÜSSELDORF. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco Forum e.V., hat ein erstes White Paper zur Bekämpfung unerwünschter Spam E-Mails in Deutschland vorgestellt. Die Anti- Spam Task Force (ASTF) des Verbands empfiehlt in dem 70seitigen Papier eine „minimalinvasive Strategie zur Verbesserung des Dienstes E-Mail“. Ziel ist die Balance zwischen dem berechtigten Versand von Emails einerseits und Spamming andererseits herzustellen, so dass erwünschte E-Mails nicht fälschlicherweise den Abwehrmaßnahmen zum Opfer fallen. Das White Paper beschreibt ein Bündel von Maßnahmen, mit dem die Internetwirtschaft der ausufernden Flut an Werbe E-Mails entgegen wirken will.

Das Papier geht davon aus, dass die Unterdrückung des Werbemülls bereits an der Quelle in großem Umfang nicht möglich ist. Der Großteil der Spam-Mails kommt aus dem Ausland und lässt sich dort nicht abstellen. Daher kann eine Erfolgs versprechende Spam-Bekämpfung nur auf dem Einsatz von Filtern basieren, die unerwünschte Emails erkennen und entsorgen. Die ASTF empfiehlt dazu Server-basierte Filter in den Netzen der Internet Service Provider (ISP), die von den Firmen und Verbrauchern selbst konfiguriert werden können.

Als ein Kernproblem bei der Spam-Bekämpfung nennt die Task Force so genannte „false positives“. Es handelt sich dabei um E-Mails, die nicht zu den Spam gehören, aber von den automatischen Filtern im Netz zu Unrecht als Werbemüll aussortiert werden. Um das Kommunikationsmedium E-Mail nicht zu gefährden muss sichergestellt sein, dass eine erwünschte E-Mail den Empfänger erreicht und nicht im digitalen Nirwana versickert. „Daher werden wir auch künftig Spams nicht völlig verhindern, sondern nur auf ein erträgliches Maß minimieren können“, räumt eco-Geschäftsführer Harald Summa ein.“ Das vollständige White Paper steht im Internet zum Download bereit

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