Verbraucher
Entsorgungsbranche auf Sammlung der Elektro-Altgeräte vorbereitet

Die Entsorgungsbranche ist auf die Sammlung von Elektro-Altgeräten vorbereitet. Verbraucher können von diesem Freitag an (24. März) gebrauchte Elektrogeräte wie Fernseher, Computer, Herde, Kühlschränke oder CD-Player kostenlos bei kommunalen Sammelstellen abgeben.

dpa BONN. Die Entsorgungsbranche ist auf die Sammlung von Elektro-Altgeräten vorbereitet. Verbraucher können von diesem Freitag an (24. März) gebrauchte Elektrogeräte wie Fernseher, Computer, Herde, Kühlschränke oder CD-Player kostenlos bei kommunalen Sammelstellen abgeben.

Sie dürfen nach dem neuen Elektro- und Elektronikgerätegesetz (Elektrog) nicht mehr privat mit dem Restmüll entsorgt werden. Die Weichen für eine umweltgerechte Behandlung und Verwertung der Altgeräte seien gestellt, teilte der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) am Donnerstag in Bonn mit. Zu diesem Zwecke sei in Zusammenarbeit von Kommunen und regional tätigen Recyclingunternehmen ein flächendeckendes Netz von Sammelstellen errichtet worden.

Die vorwiegend mittelständischen Unternehmen der Entsorgungsbranche hielten ein Netz moderner Aufbereitungsanlagen vor, berichtete der bvse. Ökologische Nachteile in der Sammlung werde es durch die neuen Rücknahmesysteme nicht geben. Durch umfangreiches Materialwissen seien die Unternehmen in der Lage, aus den gesammelten Altgeräten Schadstoffe zu entfernen und Sekundärrohstoffe zu erzeugen, um somit einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten.

Die im Gesetz geforderte durchschnittliche Sammelquote von vier Kilogramm Altgeräte aus privaten Haushalten pro Einwohner pro Jahr werde heute bereits deutlich übertroffen. Nach der Sammlung übernehmen die Hersteller die Produktverantwortung für die Behandlung und Verwertung der Altgeräte. Zur Koordinierung dieser Aufgabe haben die Hersteller eine Gemeinsame Stelle die Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) gegründet.

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