Verfolgung von Videoinhalten
Kampf gegen Videopiraten und Raubkopierer

Viele Filme landen bereits vor dem Kino-Start im Internet. Raubkopierer müssen sich aber darauf gefasst machen, mittels digitaler Wasserzeichen überführt zu werden. Der 51-jährige Russel W. Sprague kann ein Lied davon singen.

hiz DÜSSELDORF. Ein Oscar-Juror hatte DVDs zur Beurteilung von Filmen einem Freund weitergegeben. Die Streifen landeten darauf umgehend im Internet. Der Raubkopierer erwartet sein Urteil nun Ende Juli. Die US-amerikanische Bundesbehörde FBI hatte im Januar im Haus des 51-jährigen Russel W. Sprague in Homewood hunderte Kopien von Filmen wie "Der letzte Samurai" gefunden. Diese stammten ursprünglich von Carmine Caridi, einem Mitglied der Jury der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS), sowie dem 1998 verstorbenen Schauspieler Nicky Blair.

Die Spur konnten die Ermittler aufnehmen, weil im Filmmaterial so genannte digitale Wasserzeichen versteckt waren, die auf die Quelle, den Oscar Juror, verwiesen. Entwickelt wurde das Verfahren vom holländischen Philips Konzern. Dabei wird in den Videostrom eine unverwechselbare, unsichtbare und vor allem unauslöschliche Kennung beigegeben. Anhand dieser Daten können Kopien eindeutig und rechtlich verbindlich dem ursprünglichen Empfänger des Materials zugeordnet werden.

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