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Verhandlungen um Kostensenkungen bei Philips vertagt

Die langwierigen Verhandlungen bei der Philips-Halbleiterfertigung um Kostensenkung und längere Arbeitszeiten sind erneut vertagt worden. Nächster Gesprächstermin sei der 19. November, teilte Philips am Freitag im Anschluss an eine Verhandlungsrunde in Hamburg mit.

dpa HAMBURG. Die langwierigen Verhandlungen bei der Philips-Halbleiterfertigung um Kostensenkung und längere Arbeitszeiten sind erneut vertagt worden. Nächster Gesprächstermin sei der 19. November, teilte Philips am Freitag im Anschluss an eine Verhandlungsrunde in Hamburg mit.

„Es gab erste Anknüpfungspunkte und Schritte in die richtige Richtung“, sagte eine Philips-Sprecherin. Die IG Metall Küste erklärte, beide Seiten hätten sich aufeinander zubewegt und versuchten, Lösungen zu finden.

Philips fordert von den rund 3 000 Arbeitnehmern an den Standorten Hamburg und Böblingen eine Senkung der Arbeitskosten um 25 Prozent und hat dazu die Einführung der 40-Stunden-Woche in der Verwaltung und der 42-Stunden-Woche in der Produktion ohne Lohnausgleich vorgeschlagen. Außerdem sollen Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Zuschläge für Überstunden gestrichen oder durch neue Bezahlsysteme ersetzt werden. Die IG Metall fordert dagegen konkrete Zusagen über Investitionen im zweistelligen Millionenbereich sowie klare Aussagen zur Beschäftigungs- und Standortsicherung.

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