Verisign legt Report für das zweite Quartal 2004 vor
Domain-Registrierungen wie beim Dotcom-Boom

Ende Juni waren mit 64,5 Millionen so viele Domains registriert wie nie zuvor. Der Wert liegt um sieben Prozent über dem von Ende 2003. Die Zahlen liefert der Verisign Domain Report für das zweite Quartal 2004.

HB DÜSSELDORF. Dem Bericht zufolge wurden im zweiten Quartal 2004 insgesamt 4,6 Millionen neue Domain-Namen registriert, was gegenüber dem ersten Quartal 2004 einen Zuwachs von 2,5 Prozent bedeutet. Der Domain Report lässt eine Zunahme der Registrierungen von Domains erkennen, wie sie zuvor nur in der Dotcom-Boomzeit Ende der 90er Jahre zu verzeichnen war.

Die Verfasser des Berichts führen als zentrale Faktoren für den Zuwachs die günstige globale Konjunktur und die Zunahme der weltweiten Internet-Nutzung an. Das börsennotierte US-Unternehmen Verisign ist Betreiber des weltweiten Registers für die Endungen .com und .net.

Zu den treibenden Kräften gehören die deutschsprachigen Domains mit der Endung .de. Sie machen inzwischen zwölf Prozent aller weltweiten Registrierungen aus und liegen damit auf Platz zwei nach .com, der internationalen Endung für Unternehmen. 45 Prozent aller Domains werden als .com registriert. Auf Platz drei folgt die britische Endung .uk mit acht Prozent und auf Rang vier .net mit 7 Prozent. Die Endung wird im Allgemeinen für Einrichtungen der Netzverwaltung benutzt.

Nicht nur die Anzahl der registrierten Domains ist auf einem historischen Höchstsstand angelangt. Die Domains werden auch verstärkt genutzt. Die Zahl der aktiven .com- und .net-Domains ist im Jahresvergleich von 61 auf 64 Prozent gestiegen. Das heißt, die Domain ist nicht nur registriert, sondern es gibt auch eine dazu gehörige Website, die mit Inhalten gefüllt und gepflegt wird. Bei den Erneuerungsraten ist die Entwicklung ähnlich positiv. Im zweiten Quartal 2004 wurden 72 Prozent der vertraglich ausgelaufenen Domains wieder ans Netz gebracht. Ein Jahr zuvor waren es erst 62 Prozent.

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