Videochat
Zuckerberg enthüllt die neue Facebook-Wunderwaffe

Das große Rätsel ist gelüftet. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat einen eigenen Videochat für das soziale Netzwerk enthüllt. Für Experten kommt Zuckerbergs Streich genau zum richtigen Zeitpunkt.
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New YorkDas weltgrößte Online-Netzwerk Facebook startet eine Videochat-Funktion. Der in Zusammenarbeit mit dem Internettelefonie-Spezialisten Skype entwickelte Dienst werde in den kommenden Wochen verfügbar sein, kündigte das Unternehmen am Mittwoch an. Der Internet-Riese Google hatte vor einer Woche seinen Facebook-Konkurrenten Google+ gestartet, der ebenfalls Videotelefonie bietet.

Genau deshalb kommt Zuckerbergs jüngster Streich für die Experten des Marktforschungshauses CCS Insight genau zum richtigen Zeitpunkt, wie es in einer ersten Analyse heißt. Dass die Videotelefonie gemeinsam mit Skype auf die Beine gestellt worden sei, werde den Softwareriesen Microsoft darin bestärken, sich den Telefonie-Spezialisten zuzulegen. Negativ indes könne sich Facebooks Video-Projekt auf den Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) und dessen Messenger-Service BBM auswirken.

Facebook habe inzwischen 750 Millionen Nutzer, sagte Gründer Mark Zuckerberg. „Wir haben das bisher nicht verkündet, weil wir es nicht für so relevant hielten.“ In den nächsten Jahren werde es nicht mehr wie bisher darum gehen, schnell neue Nutzer zu gewinnen, sondern ihnen möglichst viel Nutzen zu bieten, betonte Zuckerberg. Dass Facebook die Marke von eine Milliarde Nutzern erreichen und insgesamt Milliarden Menschen verschiedene soziale Netzwerke benutzen werden, sei inzwischen absehbar.

Der Facebook-Videochat soll besonders einfach zu nutzen sein, mit nur einem Klick, hieß es. Eine weitere neue Funktion ist die Möglichkeit, mit mehreren Freunden gleichzeitig zu chatten. Damit könne man zum Beispiel besser Ausflüge oder andere Termine absprechen. Facebook habe an den Neuerungen rund ein halbes Jahr gearbeitet.

Die erste Woche von Google+ zeigte bereits, dass Facebook ein mächtiger Rivale ist: Der bisher populärste Nutzer von Googles neuem Online-Netzwerk ist ausgerechnet Facebook-Gründer Zuckerberg. Obwohl er noch keine Nachrichten oder Bilder bei Google+ eingestellt hat, abonnierten bis Mittwoch rund 45.000 Nutzer sein Profil, wie der Auswertungsdienst Socialstatistics aus Google-Daten ermittelte. Auf Zuckerberg folgen die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin.

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  • Nach der ersten Woche bei Google+ bin ich mit dem Netzwerk zufrieden. Es wirkt ohne die ganzen Apps wie Farmville oder irgendwelche @Hugs oder Horroskop Dinger erwachsender und durchdachter.

    Meiner Ansicht nach ist es auch ein offeneres System, da man über "Sparks" Nachrichten zum Interessengebiet direkt aus dem Internet empfangen kann, ohne jemandem "followen" zu müssen. Desweiteren kann man über +1 direkt Suchergebnsise in einer Art Merkliste einfügen und später durchsehen.

    Was meiner Ansicht nach Momentan noch ein großer Problem ist, sind fehlende Organisationstools wie Gruppen oder Veranstaltungen. Aber allein oben genannte Gründe ergeben für mich bereits eine Daseinsberechtigung parallel zu Facebook.

  • Können Sie beide auch etwas argumentieren oder geht heute Abend nur pöbeln? ;-)

  • Wer da in diesem Facebook mitmacht, dem ist nicht mehr zu helfen! Die Erde schafft sich ab!!!
    Lauter Facebook-Vollidioten!!!

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