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Vier Bewerber im Milliardenpoker um Cesky Telecom

Im Milliardenpoker um die Privatisierung des Telekomunternehmens Cesky Telecom haben zum Bewerbungsschluss vier Interessenten in Prag ein verbindliches Angebot abgegeben.

dpa PRAG/BERN. Im Milliardenpoker um die Privatisierung des Telekomunternehmens Cesky Telecom haben zum Bewerbungsschluss vier Interessenten in Prag ein verbindliches Angebot abgegeben. Die Entscheidung falle zwischen Belgacom, Swisscom, der spanischen Telefónica sowie dem Konsortium aus Blackstone/CVC/Provident und France Télécom.

Das sagte ein Behördensprecher am Dienstag. Swisscom habe ein verbindliches Kaufgebot für den Staatsanteil von 51,1 Prozent an Cesky Telecom eingereicht, teilte das Unternehmen am Dienstag in Bern mit. Über die Höhe des Angebotes wurde nichts gesagt. Swisscom gilt laut Beobachtern neben der spanischen Telefónica als einer der aussichtsreichsten Bewerber. Die Entscheidung, wer den Zuschlag erhält, soll nach den Worten des tschechischen Ministerpräsidenten Stanislaw Gross möglichst bald fallen.

Gross hatte erklärt, er erwarte mehr als die von Analysten genannte Summe von umgerechnet 2,4 Mrd. Euro. Der Käufer der Cesky-Mehrheit muss innerhalb von zwei Monaten ein Angebot für die restlichen 49 Prozent der Aktien vorlegen. Der dabei zu bietende Preis wird durch das tschechische Übernahmegesetz bestimmt. Er muss mindestens 85 Prozent dessen betragen, was für das Mehrheitspaket bezahlt wurde.

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