Virenautoren schneller als die Hersteller
Neue Lücke im Internet Explorer

Eine neu entdeckte Lücke im Internet Explorer wird von Virenautoren bereits missbraucht. Fatal daran ist, dass selbst dem weltgrößten Software-Hersteller Microsoft diese Schwachstelle bis jetzt unbekannt war.

hiz DÜSSELDORF. Wie das amerikanische Unternehmen Sunbelt in einen Blog meldet, ist im Internet Explorer einen Lücke aufgetaucht, für die bisher keine Aktualisierung verfügbar ist. Gefährlich ist diese Schwachstelle, weil schon Schädlinge auf Webseiten versteckt sind, die diese ausnutzen.

Der Fehler ist nach den Erkenntnissen in der Implementierung der Vector Markup Language (VML) verborgen, die vom World Wide Web Consortium schon 1998 definiert wurde. In dieser Sprache werden Vektorgrafiken beschrieben, die dann vom Browser dargestellt werden. In der Microsoft-Version kann durch speziell manipulierte Grafiken einer der gefürchteten Buffer Overflows erzeugt werden. Dadurch schleusen die Virenprogrammierer dann ausführbare Programmteile in den PC ein und infizieren ihn. Welchen Schaden die entdeckten Schädlinge anrichten ist zurzeit noch nicht bekannt, die Analyse läuft noch.

Im Moment steht für das neu festgestellte Problem noch kein Patch bereit. Die Experten raten, Java-Script im Internet-Explorer zu deaktivieren. Allerdings schränkt das die Darstellung einiger Web-Seiten ein, die auf der Ausführung der Scripte angewiesen sind.

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