Virenscanner für den PC Schutz gibt es auch kostenlos

Viren und Trojaner können einem den Spaß am Internet verleiden. Wenn der Rechner nicht solide geschützt ist, werden die eigenen Daten leicht zur Beute von Cyberkriminellen. Dabei ist guter Schutz keine Frage des Preises.
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Wer seinen PC nicht richtig schützt, macht es Datendieben leicht. Quelle: dpa
Vor Cyberkriminellen schützen

Wer seinen PC nicht richtig schützt, macht es Datendieben leicht.

(Foto: dpa)

BerlinEinen hundertprozentigen Schutz gibt es zwar nicht, aber die aktuellen Virenscanner sind „besser denn je”, wie die Stiftung Warentest erst kürzlich feststellte. Ein guter Schutz muss noch nicht einmal Geld kosten.

Doch was ist der richtige Virenschutz für die eigenen Bedürfnisse? „Ein Virenschutz muss zwei Dinge tun”, sagt Jörg Geiger von der Computerzeitschrift „Chip”. „Er muss mich richtig gut schützen und unauffällig sein.” Wie gut die Schutzfunktion ist, könne man am besten über Tests herausfinden.

„Wie gut ein Programm Viren erkennt, kann der Nutzer im Laden nicht einschätzen”, meint auch Christian Schlüter von der Stiftung Warentest. „Die meisten werben ja damit, dass sie 99 Prozent der Viren erkennen. Die Realität sieht aber anders aus.”

Die dümmsten Passwörter der Welt
Hacker
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Obwohl Daten- und Identitätsdiebstähle ständig Schlagzeilen machen, benutzen viele Internetnutzer weiterhin unsichere Passwörter. Das beliebteste Passwort der Welt sei nach wie vor „123456“, teilte das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) am Dienstag auf Grundlage einer Analyse gestohlener Datensätze mit. Die HPI-Forscher stützten ihre Angaben auf die Analyse von mehr als 215 Millionen geraubten Identitätsdaten, die sie seit 2011 im Netz entdeckt hatten. Allein in diesem Jahr untersuchten sie nach eigenen Angaben fast 35 Millionen Datensätze, die von Cyberkriminellen in speziellen Internetforen veröffentlicht wurden. Diese Daten stammten demnach aus 15 verschiedenen Quellen, darunter einem Hackerangriff auf das Seitensprungportal Ashley Madison.

Jahreswechsel
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Simple Zahlenfolgen

Unter den mehr als 3,3 Millionen Passwörtern, die 2014 geknackt wurden, sind simple Zahlenreihen besonders häufig vertreten. Auf dem ersten Platz landet "123456". Auch wenn die Länge variiert wird, hilft das nicht: Auf dem dritten und vierten Platz finden sich "12345" und "12345678". "123456789" landet auf Rang sechs, gefolgt von "1234" auf Platz sieben. Auf Rang elf liegt "1234567".

Datenquelle: SplashData, Liste von "Time" veröffentlicht

Cyberkriminalität
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Passwort: "Password"

Wer sich für ganz schlau hält und einfach "password" als Zugangscode verwendet sei hiermit gewarnt: Die vermeintlich simple und sichere Lösung liegt auf Rang zwei der meistgeknackten Passwörter.

Nicht gerade kreativ
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Fantasiewörter

Sie denken sich, kein Mensch weiß was "qwerty" ist? Falsch gedacht. Die Buchstabenfolge, die auf einer amerikanischen Tastatur nebeneinander liegt, landet auf Platz fünf. Auf deutschen Tastaturen wäre es übrigens "qwertz".

Mark Reynolds
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Das sportliche Passwort

Sport-Fans müssen sich etwas besseres einfallen lassen, als nur den Namen ihrer Lieblingssportart: Auf Platz acht der meistgeknackten Passwörter landet "baseball".

Fabelwesen
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Mystische Gestalten

Auch Drachen-Fans gibt es einfach zu viele. Das Passwort "dragon" ist jedenfalls alles andere als originell. Es findet sich auf Rang neun.

Super Bowl Football
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Sport, die zweite

Anhänger des Football sind auch nicht besser dran als Baseball-Freunde: Das Passwort "football" findet sich auf Rang zehn der gehackten Zugangsdaten.

Wer sich die Tests ansieht, stellt schnell fest, dass mal das eine Programm besser abschneidet, mal das andere. Das liegt unter anderem daran, dass den einzelnen Tests oft eine andere Methodik zugrunde liegt. Deutlich werden aber auch die Unterschiede zwischen kostenlosen und Kaufprogrammen.

„Den bestmöglichen Schutz gibt es unserer Erfahrung nach nur gegen Geld”, sagt Geiger. Im Vergleich mit guten kostenlosen Scannern geht es dabei aber nicht um Klassenunterschiede, sondern oft nur um Nuancen.

Als Vergleichsbasis dient in vielen Tests der Virenschutz, den Microsoft selbst anbietet. „Wir raten unseren Lesern, nicht bei dem zu bleiben, was in Windows eingebaut ist”, sagt Geiger. „Auch die Kostenlosen sind besser.”

Abgesehen vom Virenschutz sollte man keim Kauf einer Software noch auf weitere Dinge achten. „Es ist wie beim Autokauf”, sagt Andreas Marx von der Firma AV-Testinstitut. Man sollte vorher wissen, was man mit dem Wagen machen möchte. „Wenn ich den ganzen Tag fahre, das heißt, online bin, dann sollte ich mir eine sogenannte Sicherheitssuite zulegen, die nicht nur den Virenschutz umfasst, sondern auch zum Beispiel automatisch Backups der Daten macht”, rät der Experte. „Es kann ja auch mal eine Festplatte ausfallen.”

Mehr Sicherheitsstufen für Freiberufler
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