Virenschutz
Schöne Bescherung mit dem Weihnachts-PC

Unter dem Weihnachtsbaum sind oft die neusten PCs oder Notebooks zu finden. Wenn diese aber nicht über aktuelle Sicherheitsprogramme verfügen, kann die Weihnachtsfreude schnell getrübt werden. Auch der Onlinekauf ist nicht gefahrlos und kann teuer werden.

hiz DÜSSELDORF. Gerade zu Weihnachten wird neuste PC-Technik zu attraktiven Preisen feilgeboten. Sicherheitsexperten warnen jedoch: Ohne aktuelle Firewall, Spamfilter und vor allem Virenscanner können die neuen Maschinen schon beim ersten Besuch im Internet hoffnungslos verseucht werden.

Bei vielen Anbietern gehört Sicherheitssoftware zum Lieferumfang. Um jedoch an Weihnachten keine Lieferschwierigkeiten zu haben, werden die Computer samt Virenschutz bereits frühzeitig vorproduziert. In der Zwischenzeit haben Viren und Würmer längst wieder neue Schlupflöcher gefunden und der Virenschutz ist veraltet.

Ähnlich ist die Situation beim Betriebssystem. Monatlich werden Aktualisierungen angeboten, die Sicherheitslücken stopfen. Vorinstallierte Versionen können jedoch noch Schwachstellen enthalten, die längst ausgemerzt sind.

Die Experten empfehlen daher dringend, etwaige Sicherheitslücken durch eine Aktualisierung der Schutzsoftware und des Betriebssystems zu eliminieren. Die erste Anlaufstelle im Netz sollte ein Anbieter von Sicherheitsprogrammen sein. Ebenso sollte ein Update des Betriebssystems erfolgen. Aktuelle Antiviren-Lösungen gibt es im Internet teils sogar kostenfrei.

Eine Andere Gefahr lauert ebenfalls im Internet: Beim Kauf der Geschenke bevorzugen immer mehr Anwender das Online-Shopping. "Dass Einkaufen per Mausklick zu Weihnachten Hochkonjunktur hat, wissen auch Hacker und machen sich diesen Umstand zu Nutze", so Security-Experte Gernot Hacker von H+BEDV. "Besonders gefährlich sind Phishing-Attacken. Um das Geschäft per Internet abzuschließen, sind meist Kreditkartennummer oder Bankverbindung nötig. Erfahrungsgemäß geben Verbraucher diese Informationen dann meist ohne Argwohn preis. Oft verstecken sich hinter solchen Seiten allerdings gefälschte Links, mit denen unbefugte Dritte die persönlichen Daten abfangen und dann missbrauchen."

Leider existiert gegen diese Phishing-Methoden bis heute kein passender Schutz. Am besten hilft der verantwortungsvolle Umgang mit persönlichen Daten im Internet und eine gesunde Portion Misstrauen.

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