Vom Geheimtipp zum Telekom-Standard
Funknetze kommen im großen Stil

Die drahtlosen Computernetzwerke, auch als Wifi oder WLAN bekannt, haben sich in rasend kurzer Zeit zu einer festen Größe entwickelt. Lokale Funknetze schießen regelrecht aus dem Boden. Und auch die Deutsche Telekom will groß in das Geschäft einsteigen.

HB HANNOVER. Zunehmend kommen WLAN-taugliche Laptops auf den Markt. Und am Horizont taucht mit Wimax eine Fortentwicklung mit enormen Reichweiten auf. Doch auf der Cebit 2004 ist das noch Zukunftsmusik. Die Betreiber sind erst einmal froh, dass sie sich auf die Einführung eines einheitlichen Abrechnungs-Standards geeinigt haben. Ein wichtiges Hemmnis für die weitere Ausbreitung der Hotspots ist damit beseitigt.

Seit 2004 hat sich die Zahl der rund 200 Meter weit reichenden Funknetze, die sich auf Flughäfen, in Hotels oder an Universitäten finden, in Deutschland vervielfacht: "Zur Zeit haben wir rund 1 700 Hotspots, bei der letzten Cebit waren es noch 400", sagt Harald Summa, Geschäftsführer des Internetverbandes eco. Dass die Zahl der Standorte dieses Jahr weiter rasant steigen dürfte, liegt vor allem an T-Mobile. Der deutsche Marktführer im Mobilfunk will in den nächsten Monaten auf 10 000 Hotspots kommen. Gegenwärtig sind es "einige Hundert".

Im Inland kooperiert T-Mobile dabei mit der Konzernschwester T-Com, deren DSL-Anschlüsse dadurch weiter aufgewertet werden. "WLAN ist für uns ein Markt der Zukunft, den wir so schnell wie möglich erschließen werden", betont Firmensprecher Frank Domagala. Befürchtungen, dass mit der Ausbreitung der preiswerten WLAN-Technik der teuer ersteigerten mobilen UMTS-Technik die Umsätze abgegraben werden könnten, gebe es bei der Telekom nicht. Domagala: "Wir sehen WLAN als eine gute Ergänzung zu UMTS und GPRS und erwarten letztlich ein Zusammenwachsen der Techniken."

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