Vorerst auf Mobilgeräten

Twitter-Nachrichten werden bei Google angezeigt

Twitter-Nachrichten bekommen einen prominenten Platz in der Google-Suche - allerdings zunächst nur auf Mobil-Geräten in den USA. Google experimentiert noch, wann und an welcher Stelle die Tweets angezeigt werden sollen.
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Wer bei Google zusätzlich zum Suchbegriff noch „Twitter“ eintippt, bekommt zukünftig auch Meldungen des Kurznachrichtendienstes angezeigt. Quelle: dpa
Twitter-Suche bei Google

Wer bei Google zusätzlich zum Suchbegriff noch „Twitter“ eintippt, bekommt zukünftig auch Meldungen des Kurznachrichtendienstes angezeigt.

(Foto: dpa)

San FranciscoDie Google-Suche auf Smartphones und Tablets in den USA wird prominent mit aktuellen Beiträgen aus dem Kurznachrichtendienst Twitter ergänzt. So werden zum Beispiel, wenn man nach „NASA“ und „Twitter“ sucht, auch Twitter-Nachrichten der US-Weltraumagentur angezeigt, wie Google am Dienstag erläuterte. Die Funktion komme sowohl in die Google-Apps für Apple- und Android-Geräte als auch in die Websuche. In den nächsten Monaten solle sie auch in weiteren Ländern verfügbar sein, eine PC-Version werde in Kürze folgen, kündigte Twitter an.

Für Twitter könnte die Kooperation eine Chance sein, schneller die Nutzerzahlen zu steigern - neben der Auswahl von Tweets gibt es einen „Mehr anzeigen“-Button, der zum Kurznachrichtendienst weiterleitet. Mit zuletzt gut 300 Millionen aktiven Nutzern wuchs Twitter den Investoren bisher oft nicht schnell genug.

Wen und was die Deutschen bei Google suchten
Wahl-O-Mat 2013
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Suchbegriff des Jahres

Der interaktive Gesinnungstest Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung ist der Google-Suchbegriff mit dem stärksten Wachstum und ist damit der Suchbegriff des Jahres. Der Suchmaschinenbetreiber Google veröffentlicht zum 13. Mal seine „Zeitgeist“-Listen, die auf einer Auswertung von über einer Billion Suchanfragen basieren. Nach dem Wahl-O-Mat folgen die Begriffe „Immobilien Scout“ und „Paul Walker“ auf der Liste der Anfragen mit dem stärksten Wachstum.

Weltpremiere neue S-Klasse von Daimler
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Meistgesuchter Manager

Nach keinem deutschen Manager wurde 2013 so häufig im Internet gesucht wie nach Daimler-Chef Dieter Zetsche. Google veröffentlicht die Suchbegriffe des Jahres in verschiedenen Kategorien. Einige werten aus, wie stark das Interesse an bestimmten Begriffen zunimmt, bei anderen geht es um die absolute Zahl der Anfragen. So auch im Ranking der Dax-Vorstandsvorsitzenden. Hier konnte Zetsche sich von Platz fünf im Vorjahr auf den ersten Platz vorarbeiten, ihm folgt Siemens-Chef Joe Kaeser, der 2012 noch auf Platz 18 rangierte.

Jahresrückblick 2013 - Bundestagswahl
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Nachricht des Jahres

Die Bundestagswahl 2013 war in Deutschland das Nachrichtenthema Nummer eins. Kein anderer Begriff dieser Kategorie hatte bei Google ein höheres Wachstum zu verzeichnen. Auf Platz zwei: Die Alternative für Deutschland mit dem Suchbegriff „AfD“, danach kommt „Hochwasser“ und „Nordkorea“.

Singer Helene Fischer performs during Bambi 2013 media awards ceremony in Berlin
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Meistgesuchte Person

Die am häufigsten in Deutschland gegoogelte Person ist die Schlagersängerin Helene Fischer. Auch auf Platz drei steht eine Sängerin, nämlich Miley Cyrus. Zwischen den beiden kommt der verstorbenen Schauspieler Paul Walker, der auch in der Liste der am stärksten wachsenden Begriffe auftaucht. In die Top-Ten der meistgesuchten Personen haben es nur Stars und Sternchen geschafft, die meisten verdienen ihr Geld mit Musik.

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Meistgesuchter Politiker

Auch im Wahljahr wollten mehr Menschen etwas über Barack Obama wissen als über „Angela Merkel“. Das sind die beiden am häufigsten gesuchten Politiker. Bittere Pille für Peer Steinbrück: Auch in diesem Ranking muss er hinter der Kanzlerin zurückstehen und rangiert auf Platz drei.

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Sportereignis des Jahres

Das Sportbegriff mit dem stärksten Google-Wachstum ist „Handball WM 2013“. Sowohl während des Turniers der Männer Anfang des Jahres als auch während dem der Frauen steigt die Suchanfragen-Kurve deutlich an. Auf Platz zwei und drei kommt König Fußball mit den Begriffen „Champions League 2013“ und „Bayern Barcelona“, darauf folgt „Super Bowl 2013“.

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Meistgesuchter Sportler

Der meistgesuchte Sportler ist allerdings kein Handballer, sondern - natürlich - Fußballer. Es ist der Dortmunder Robert Lewandowski, der hier mit seinem Trainer Jürgen Klopp feiert. Ihm folgen Mario Götze und Pep Guardiola. Die einzigen Sportler auf der Liste, die nicht hauptberuflich mit dem Fuß gegen einen Ball treten, sind Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel auf dem sechsten und Tennisspielerin Sabine Lisicki auf dem zehnten Platz.

Google zeigte bereits vereinzelte Tweets in den Suchergebnissen an. Der Anfang des Jahres ausgehandelte neue Deal gibt dem Internet-Konzern einen direkten Zugang zu dem Nachrichtenfluss von Twitter. Pro Tag wird rund eine halbe Milliarde Tweets veröffentlicht. Twitter hatte Google bereits im Jahr 2009 für zwei Jahre Zugang zu der Tweet-Pipeline gewährt.

Nach ersten Eindrücken tauchen die Twitter-Nachrichten in den Treffer-Listen bei unterschiedlichen Suchanfragen an verschiedenen Stellen oder gar nicht auf. Google probiere aus, was bei den Nutzern Anklang finde, sagte ein Sprecher dazu dem „Wall Street Journal“.

  • dpa
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