VPNs gewinnen an Bedeutung
Verisign will in die Intranets

Die kalifornische Internet-Firma Verisign Inc, bekannt für Verschlüsselungstechnologie im Internet, erwartet für 2004 in Deutschland Wachstum im Geschäft mit Produkten rund um den sicheren Austausch von Daten für Intranets, virtuelle private Netzwerke (VPN) und Wireless LANs.

MÜNCHEN. Dies erklärte der Geschäftsführer für Deutschland, Marcus Ross, im Gespräch mit Handelsblatt.com. Die in sicheren Netzen erforderliche zentrale Verwaltung einer Public-Key-Infrastruktur (PKI) sei sehr komplex. Deshalb haben sich bisher viele Unternehmen an dieses Thema nicht herangewagt. "Hier wollen wir Outsourcing-Dienstleistungen anbieten", sagte Ross. Darüber hinaus sei Verisign mit dem Deutschen Sparkassen Verlag eine strategische Partnerschaft eingegangen.

VPNs gewinnen an Bedeutung

VPNs - virtuelle private Netze, die über öffentliche Internetverbindungen laufen - bekommen zunehmend Bedeutung als kostengünstiger Ersatz für teure Standleitungen zwischen entfernten Standorten eines Unternehmens. Die sensiblen Inhalte in solchen Netzen verlangen besonderem Schutz. Nur Teilnehmer, die sich ausweisen können, dürfen Zugang zum Netz erhalten. Die über Leitungen außerhalb der Unternehmensmauern laufenden Daten müssen durch Verschlüsselung für Dritte unlesbar und ihre Echtheit muss nachprüfbar sein. Bei allen drei Anforderungen kommt asymmetrische Kryptogrophie ins Spiel: Passende Paare von öffentlichen und privaten Schlüsseln stellen sicher, dass Nutzer authentifiziert, Daten abhörsicher transportiert und die Absender der Daten durch ihre digitale Signatur identifiziert werden können.

Die Verwaltung der öffentlichen Schlüssel und ebenso die sichere Geheimhaltung der privaten Schlüssel ist eine komplexe Aufgabe, die viele IT-Abteilungen nicht einfach nebenbei erledigen können. Auf diesem Markt der Managed Public Key Infrastructure (MPKI) tummelt sich eine zunehmende Zahl von Dienstleistern. Verisign rechnet sich mit seinem Kryptographie-Know-How gute Chancen aus. Weltweit verwaltet Verisign rund 373 000 SSL-Zertifikate für Webserver. In Deutschland hat mich sich mit dem Deutschen Sparkassen Verlag einen Partner geholt, der Erfahrung im Umgang mit digitalen Signaturkarten hat.

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