Wachsende Ausstellerzahl bei der IFA
Top-Event der Unterhaltungselektronik-Branche

Die ganze Welt der Consumer Electronics trifft sich vom 2. bis zum 7. September 2005 wieder unter dem Berliner Funkturm zur Internationalen Funkausstellung. Die IFA ist die größte Messe der Unterhaltungselektronik-Branche.

HB BERLIN. Das Top-Event der Branche punktet in diesem Jahr mit einem Zuwachs von rund zehn Prozent. Dies betrifft nicht nur die Zahl der Aussteller, sondern auch die vermietete Fläche. Messe-Chef Christian Göke betont: "Aufgrund des Erfolgs der IFA 2003 stieg die Nachfrage - auch seitens neuer Aussteller - erheblich, so dass wir für die IFA 2005 zusätzlich Hallen öffnen werden. Die Branche nutzt die IFA intensiver denn je. Die Ausstellungsbereiche zahlreicher Unternehmen sind 15 bis 20 Prozent größer als zuvor und die Aussteller investieren mehr in ihren Auftritt. Die IFA erfährt 2005 insgesamt einen enormen Wachstumsschub."

Veranstalter und Organisator - die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) und die Messe Berlin - setzen auch 2005 auf die Vereinigung der Fachhandels- und Publikumsinteressen. Industrie und Handel begrüßten bereits 2003 die Aufteilung in sechs Segmente. "Als Veranstalter der IFA gehen wir davon aus, dass sich der Erfolg von 2003 wiederholen und sogar übertreffen lässt. Erste thematische Richtungen zeichnen sich ab. Sie werden, wie auch in der Vergangenheit üblich, Markttrends prägen, Märkte gestalten und neue Märkte schaffen", erklärte Rainer Hecker, Vorsitzender des Aufsichtsrates der gfu.

Die Unterhaltungselektronik-Branche ist bereits erfolgreich in das Jahr 2005 gestartet. "Die Chancen für ein zweistelliges Umsatzwachstum im IFA Jahr 2005 stehen gut", erklärt Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Fachverbands Consumer Electronics im ZVEI. 2004 erzielten die Produktsparten der Consumer Electronics einen Gesamtumsatz von 19,98 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Prozent. Sie liegt damit deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum in Deutschland. "Dies beweist, dass es uns gelungen ist, in vielen Bereichen die Kaufzurückhaltung zu durchbrechen, was wiederum ein klares Indiz für die Attraktivität unserer Produkte und für die Innovationskraft unserer Branche ist. Eine genauere Betrachtung der einzelnen Segmente zeigt klar: Wachstum entsteht nicht nur wo interessante neue Gerätearten zusätzliche Nachfrage erzeugen. Auch dort, wo neue Techniken ältere zu ersetzen beginnen, sorgen sie unter dem Strich zumeist schon nach kurzer Zeit für deutliche Umsatzsteigerungen", erklärt Kamp.

Rund um die Veranstaltung wird ein beachtliches Umsatzvolumen generiert. Bei der IFA 2003 betrug dies bereits rund 2,4 Milliarden Euro. Branchenexperten gehen davon aus, dass sich dieser Wert auf der IFA 2005 ebenfalls erhöhen wird. So verwundert es nicht, dass viele Aussteller auch ihren für Händler und Einkäufer reservierten Messebereich vergrößert haben. Wachstum melden die Veranstalter auch bei der Internationalität. Aus vielen europäischen Ländern haben sich mehr Aussteller angemeldet als 2003. Zudem sind bei der IFA 2005 erstmal auch Aussteller aus Singapur und Malaysia dabei.

Die Trends zur IFA 2005 zeichnen sich bereits ab: flache Bildschirmtechnologien, die die Schwelle zum Massenmarkt überschritten haben, digitaler Hörfunk und digitales Fernsehen, hoch auflösendes Fernsehen (HDTV) sowie die Mobilität, die zunehmend die Geräteentwicklung und die Angebote bestimmt. Darüber hinaus entsteht durch die fortschreitende Digitalisierung eine Fülle neuer Technik- und Nutzungsmöglichkeiten mit neuen Chancen für Hersteller und Handel.

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