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Wähler können Bundestagskandidaten per Internet befragen

Zur Bundestagswahl können die Deutschen über eine neue Internetplattform die Direktkandidaten für das Parlament befragen. Die Internetseite www.kandidatenwatch.de listet alle Bewerber mit einem Kurzporträt auf, zudem sind die Programme der im Bundestag vertretenen Parteien nach Themen ausgewertet.

dpa HAMBURG. Zur Bundestagswahl können die Deutschen über eine neue Internetplattform die Direktkandidaten für das Parlament befragen. Die Internetseite www.kandidatenwatch.de listet alle Bewerber mit einem Kurzporträt auf, zudem sind die Programme der im Bundestag vertretenen Parteien nach Themen ausgewertet.

Das teilte die Hamburger Initiative „Mehr Demokratie e.V.“ am Dienstag mit. Für die 299 Wahlkreise seien bereits 1 500 Bewerber erfasst. Wer „seinen“ Direktkandidaten sucht, findet ihn über die Postleitzahl oder kann über eine Deutschlandkarte auf die entsprechende Region klicken. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel kandidiert beispielsweise im Wahlkreis Stralsund. Fragen und Antworten sind öffentlich: „So wird deutlich, wie ernst Politiker Bürgeranfragen nehmen, ob sie abwimmeln oder sachgerecht beantworten“, sagte Gregor Hackmack von der Initiative.

Anders als Unions-Kanzlerkandidatin Merkel ist Bundeskanzler Gerhard Schröder nicht auf der Internetseite anzutreffen. Der SPD-Spitzenkandidat steht auf der Landesliste Niedersachsen und kandidiert nicht über einen Wahlkreis.

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