Web-Musiksender
Last.fm verdoppelt Nutzerzahl

Durch die Einbindung externer Anwendungen konnte der Web-Musiksender last.fm seine Nutzerzahl innerhalb kürzester Zeit verdoppeln. Damit ist last.fm nach eigener Aussage die weltweit größte Musikgemeinschaft im Web.

DÜSSELDORF. Durch die Einbindung externer Anwendungen konnte der Web-Musiksender last.fm seine Nutzerzahl innerhalb kürzester Zeit knapp verdoppeln. Das Web-Musikprogramm ist mittlerweile selbst in Online-Chatprogrammen und Online-Multiplayer-Games zuhause. Damit ist last.fm nach eigener Aussage die weltweit größte Musikgemeinschaft im Web.

Allein im Januar dieses Jahres haben externe Anwendungen Last.fm geschätzte 19 Mio. neue Nutzer beschert, die über andere Plattformen den Last.fm-Service nutzen. Das erklärte Richard Jones, Mitgründer von last.fm gegenüber dem Handelsblatt. Die 19 Millionen kommen zu den rund 21 Millionen dazu, die bereits last.fm abonniert haben und direkt über www.last.fm bzw. www.lastfm.de Musik hören. Last.fm sucht auf Grundlage der gehörten Musik und der Benutzerprofile nach musikalisch Gleichgesinnten und bietet den Anwendern die Möglichkeit, Freunde hinzuzufügen und Gruppen zu gründen. Last.fm wird oft als das musikalische Youtube bezeichnet.

Um einen Überblick der stetig wachsenden Zahl der externen Anwendungen für Last.fm zu geben, ist ab sofort der Bereich Build.last.fm verfügbar. In dieser Gallerie werden alle Applikationen und Widgets vorgestellt und promotet, die von externen Entwicklern kreiert worden sind. Last.fm verfügt seit 2003 über sogenannte offene APIs (Programm-Schnittstellen), wie sie jetzt auch Seiten wie Facebook, Myspace oder StudiVZ einführen oder eingeführt haben. Damit können beliebige Anbieter eigene Programme schreiben und den jeweiligen Dienst in ihr Angebot integrieren und so entweder mehr Besucher anlocken oder verhindern, dass Besucher abwandern.

Last.fm will sich außerdem in Zukunft stark im Bereich Mobiltelefone und Spielkonsolen engagieren, so Jones. Letztlich soll ein Abonnent sein persönliches Musik-Profil auf alle Web-Plattformen und Endgeräte mitnehmen können.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent
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