Web–2.0–Anwendungen
Blogs und Podcasts gehören bald zum Alltag

Web–2.0–Anwendungen wie Blogs, Kontaktnetzwerke wie MySpace.com, kollektiv verfasste Enzyklopädien wie Wikipedia, Photodienste wie Flickr oder Videoplattformen wie YouTube werden nicht nur in der Freizeit genutzt. Etliche dieser neuen Dienste sind auch für Unternehmen geeignet – und ihre Verbreitung nimmt stetig zu.

rps HAMBURG. Office-Anwendungen, wie Kalender, Projektmanagement-Werkzeuge oder Textverarbeitungsprogramme, die heute noch auf dem Desktop laufen, werden inzwischen von Google und anderen als Internetdienste angeboten.

Auch Business-Softwareanbieter setzen bereits auf Web 2.0-Technologien. So vermarktet beispielsweise der CRM-Softwareanbieter Salesforce.com auf seiner Plattform appexchange.com viele plattformunabhängige Web-Anwendungen für den Unternehmenseinsatz. Die Angebote sind ähnlich wie bereits etabliertere Innovationen wie Internet-Telefonie- und Instant Messaging-Dienste für Firmen attraktiv. Sie erleichtern es, mobiler zu arbeiten und intensiver als bisher Informationen mit Kollegen, Partnern oder Kunden auszutauschen. Die Marktbeobachter der Experton Group in Ismaning schätzen, dass Mitarbeiter in Zukunft derartige Internetdienste immer stärker nutzen.

Derzeit werden nur 0,5 Prozent der Unternehmensanwendungen online angesteuert. Bis 2010 soll ihr Anteil auf etwa zwölf Prozent steigen. „In Zukunft erhalten Mitarbeiter ihr morgentliches Briefing per Podcast und firmeninterne Neuigkeiten über eine Nachrichtenleiste auf dem PC. Das Managen von Projekten erfolgt online und Blogs sorgen für das Archivieren von Kommentaren“, skizziert Experton-Berater Carlo Velten den Unternehmensalltag der Zukunft. „Audio- und Videobeiträge werden zum Alltag gehören und Social Networking Tools die Kommunikation unternehmensintern und -extern mitbestimmen.“

Zudem eröffnen völlig neuartige Dienste wie die interaktive, dreidimensionaleWeltkarte Google Earth Geschäftspotentiale, die es bislang noch nicht gab.

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