Webcontrolling hilft Unternehmen, ihre Homepage erfolgreicher zu gestalten
Mit Pixel-Tracking dem Internetnutzer auf der Spur

Webcontrolling – die Erfolgskontrolle und Steuerung von Angeboten im Internet – gewinnt an Bedeutung. Unternehmen geben immer mehr Geld für die Gestaltung ihrer Websites und für Internetwerbung aus. „Die Firmen wollen daher wissen, welches ihrer Angebote am besten ankommt und welche Art von Marketing am effektivsten ist“, sagt Marcus Koch, stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe Suchmaschinen-Marketing im Bundesverband Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).

HB DÜSSELDORF. Webcontrolling-Dienstleister haben auf diesen Trend reagiert und ihre Werkzeuge für die Erfolgskontrolle im Internet weiter optimiert. Dabei habe sich vor allem die so genannte Pixel-Technologie durchgesetzt, sagt Koch. Nach dem Hamburger Webdienstleister Etracker, der in Deutschland Vorreiter beim Einsatz dieser Technologie ist, bieten immer mehr Webcontrolling-Firmen das Verfahren an.

Für das Pixel-Tracking wird auf den Seiten des Internetanbieters ein so genanntes Pixel – ein HTML-Code – gespeichert. Dieses generiert immer dann, wenn die Seite aufgerufen wird, automatisch einen Fingerabdruck des Benutzers, der sich aus technischen Parametern wie das verwendete Betriebssystem, den Browsertyp oder der Zahl der installierten Zusatzsoftware ergibt, und leitet diesen den Rechner des Dienstleisters weiter. An Hand dieser Kennung kann der Nutzer eindeutig identifiziert und während des gesamten Aufenthalts auf einer Homepage verfolgt und beobachtet werden. Trotz der hohen Genauigkeit ist das Pixel-Tracking jedoch anonym. „Den Namen des Nutzer kennen wir nicht“, versichert Christian Bennefeld, Geschäftsführer der Etracker GmbH.

Aus den übertragenen Basisdaten wie Seitenabrufe, Anzahl der Besucher, Herkunft, Zeit, Anzahl der Verkäufe und Inhalte im Warenkorb, kann die Analysesoftware je nach Fragestellung unterschiedliche Übersichten zusammenstellen. So kann sich beispielsweise ein Shopbetreiber Daten über die durchschnittliche Zahl der Seitenabrufe pro Besucher oder die zeitliche Verteilung der Besucher über den Tag anzeigen lassen. Darüber hinaus ist auch eine Umsatzkontrolle hinsichtlich der Kontakte, Vertragsabschlüsse und Stornos möglich. „Der Betreiber der Webseiten erkennt auf einen Blick, wo er den Kunden verliert und an welchem Glied der Verkaufskette er besonders häufig aussteigt“, sagt Bennefeld.

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