Webweite Aktion gegen Spam-Versender löst unerwartete Reaktion aus
Spammer schlagen zurück

Eine Lycos-Initiative, die Spammer behindern sollte, wird nun mit ihren eignen Mitteln geschlagen. Die Daten, die die Homepage der Spammer lahm legen sollen, werden an den Initiator zurückgeschickt.

hiz DÜSSELDORF. Wie in einem Weblog der Sicherheitsfirma F-Secure ist zu lesen ist, hat die Lycos-Aktion gegen Spam eine unerwartete Reaktion ausgelöst. Ein Opfer der Attacke schlägt mit gleichen Mittel zurück.

Unter dem Motto „Make Love not Spam“ verteilt Lycos seit vergangener Woche Bildschirmschoner, die permanent Seiten abruft, auf denen für Spam-Mails geworben wird. Die Idee dahinter ist eine Art eines Denial of Service Attacke. Je mehr Anwender den Bildschirmschoner aktiviert haben, desto größer wird die Belastung der Spammer-Webseiten.

Eines der Ziele, ein amerikanischer Kreditvermittler, hat nun aber ein so genanntes Meta Refresh Tag auf seiner der Hompage eingebaut. Dadurch wird der gesamten Datenverkehr, der von dem Screen-Saver generiert wird, an die Homepage von „Make Love not Spam“ umgelenkt. Damit attackiert sich die Seite der Lycos-Initiative selbst.

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