Weniger als die Hälfte der Nutzer lässt sich eindeutig einem PC zuordnen
Spurensuche: Identifikation der WWW-Nutzer schwierig

Die Idee, alle Besucher einer Web Site eindeutig identifizieren zu können, ist aus Sicht von Web Site-Betreibern höchst attraktiv - denn hierdurch wird das Anpassen von Web Site-Inhalten an individuelle Nutzungsgewohnheiten und (Kauf-)Interessenten möglich.

Fast alle E-Commerce- und Bank-Anwendungen sowie web-basierte E-Mail-Dienste erfordern eine eindeutige Nutzer-Identifikation. Und auch für die Internet-Werbung ist diese wichtig - nämlich um Reichweiten korrekt ausweisen zu können. Eine wesentliche Voraussetzung für eine zweifelsfreie Nutzer-Identifikation ist, dass jeder Internet-Anwender eindeutig einem Internet-PC zugeordnet werden kann. Doch dies sieht in der Praxis ganz anders aus: Der Studie "Web Site-Performance" von Fittkau & Maaß Consulting GmbH zufolge, nutzt die Mehrheit der deutschsprachigen Internetz-Nutzer (58 Prozent) mehr als einen PC, um sich in das Internet einzuwählen. Lediglich 41 Prozent greifen grundsätzlich immer auf ein und denselben Rechner zurück, um online zu gehen. Das heißt: Weniger als die Hälfte aller Nutzer lässt sich eindeutig einem PC zuordnen. Und auch nicht jeder PC, der als Internet-Zugang eingesetzt wird, lässt sich eindeutig einem Nutzer zuordnen: Lediglich 54 Prozent aller Internet-Computer werden von nur einem Nutzer zum Surfen verwendet, dagegen sind 45 Prozent aller zum Befragungszeitpunkt eingesetzten Online-Geräte für zwei oder sogar mehr Personen der Internet-Zugangsort.

Quelle: Creditreform

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