Wibree-Chips brauchen deutlich weniger Strom
Nokia macht Bluetooth Konkurrenz

Der weltgrößte Handy-Hersteller, Nokia, hat mit Wibree eine Alternative zum bisherigen Bluetooth-Standard für den drahtlosen Datenaustausch zwischen kompakten elektronischen Geräten vorgestellt. Vorteil der am Dienstag in Helsinki gezeigten neuen Technologie soll der gegenüber der Bluetooth-Technik um zehnmal geringere Strombedarf sein.

hst STOCKHOLM. Nokia erklärte, die Wibree-Chips seien deutlich kleiner als die bisherigen Bluetooth-Komponenten und eigneten sich deshalb besonders für sehr kompakte Geräte. Im zweiten Quartal kommenden Jahres sollen die genauen Spezifikationen für die neue Funktechnologie vorliegen, die zusammen mit dem Druckerspezialisten Epson, dem Kommunikationskonzern Broadcom, dem Sportgerätehersteller Suunto und anderen Unternehmen entwickelt worden ist. Erste Produkte mit der neuen Funktechnologie sollen bald danach auf den Markt kommen.

Analysten glauben, dass Wibree dem Bluetooth-Standard zumindest bei Kleinstgeräten Konkurrenz machen kann. In diesem Jahr werden schätzungsweise mehr als 500 Mill. (Vorjahr: 317 Mill.) Bluetooth-Chips weltweit verkauft.

Das Unternehmen habe fünf Jahre in die Entwicklung der neuen Technik gesteckt und wolle sie nun gemeinsam mit anderen Firmen im Bereich der drahtlosen Übertragungstechnik zum Standard ausbauen. Über Bluetooth - in den neunziger Jahren ursprünglich von Ericsson entwickelt - können mobile Kleingeräte wie Handys aber auch Computer mit anderen Geräten ohne Kabel verbunden werden.

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