Wie IBM neue Trends setzt
Die Weltveränderer aus Silicon Valley

In den 100 Jahren seiner Geschichte hat IBM zahlreiche bahnbrechende Innovationen in der IT-Welt geschaffen und damit oft wegweisende Trends gesetzt. Doch wie wird die digitale Welt in 100 Jahren aussehen?
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San FranciscoKerrie Holley passt so gar nicht in das Bild eines steifen IBM-Managers. Legeres Sakko, verbindliches Lächeln, ein lässiger klassischer Trilby Hut, drahtige Figur. Er ist Fellow beim amerikanischen Computerkonzern IBM. Ein Fellow zu sein, das ist die höchste Auszeichnung, die ein Mitarbeiter von IBM erreichen kann. Sozusagen der Ritterschlag als Krönung einer erfolgreichen Karriere in der Informationstechnik.

Holley ist einer von 73 aktiven Fellows bei IBM. Seit 1962 haben es nur 217 Mitarbeiter des Unternehmens so weit gebracht. Die Elitewissenschaftler dürfen mehrere Jahre lang im Konzern Forschungsprojekte nach eigener Wahl vorantreiben. Die Auswahlkriterien sind streng, außergewöhnliche Erfolge in der Vergangenheit werden als selbstverständlich vorausgesetzt.

Doch vor allem wird von den Fellows erwartet, dass sie auch in die Zukunft schauen, offen sind, Trends erkennen, die wichtig sind fürs Geschäft des IT-Konzerns.

100 Jahre alt wird IBM am heutigen Donnerstag. In dieser Zeit hat das Unternehmen die Welt der Computer geprägt wie kaum ein anderes. Holley ist stolz auf die bahnbrechenden Produkte aus Kalifornien – auf Lochkarte, Microdrives, relationale Datenbanken und Kugelkopf-Schreibmaschinen.

„Wir sind Teil der DNA des Silicon Valley“, sagt Holley im Gespräch mit dem Handelsblatt und fügt hinzu: „Was viele gar nicht wissen: IBM hat quasi sogar das Augenlasern erfunden.“ Konzernforscher haben entdeckt, dass man Gewebe mit Laserstrahlen manipulieren kann, ohne es zu zerstören. Ein Augenarzt wurde auf die Forschung aufmerksam – der Rest ist Geschichte.

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