Wie schneide ich einen Film
Workshop: Filmschnitt

Damit ein selbst erstellter Film auch für unschuldige Zuschauer attraktiv ist, gibt es einige einfache Regeln, die helfen, aus dem Rohmaterial ein beachtenswertes Werk zu gestalten.

hiz DÜSSELDORF. Die erste Regel hat eigentlich nichts mit dem eigentlichen Filmen zu tun, sondern erleichtert die Organisation des Materials. Das Führen eines Skripts bei der Aufnahme ist sinnvoll, weil es die Informationen in dem Moment dokumentiert, in dem Sie entstehen. Das erspart das spätere Sichten der gesamten Ausbeute nach dem Dreh und erlaubt schon im Vorfeld eine Planung des zukünftigen Inhalts. In dem Plan sind dann Aufnahmezeitpunkt, Timecode, ungefähre Länge und Stichworte zum Inhalt zu finden. Zusätzlich vielleicht noch Kommentare und Eindrücke zum Zeitpunkt der Aufnahme, das hilft den Text für das nachträgliche Vertonung zu verfassen.

Wenn während der Aufnahme das Führen eines Skripts nicht möglich ist, muss das Material gesichtet werden. Dabei entsteht eine Inhaltsliste, vergleichbar mit dem Skript vom Drehort. Das ist zwar zeitaufwändig, gibt dem Filmemacher aber Gelegenheit, einen ersten Eindruck seiner Takes zu gewinnen und missratene Szenen gar nicht erst weiter zu betrachten.

Der nächste Schritt wäre ein Storyboard - der Versuch, einen roten Faden zu finden und die zugehörigen Szenen zu identifizieren. Nur die werden dann per Schnittsoftware digitalisiert. Darauf müssen nur noch die einzelnen Szenen beschnitten, zusammengestellt und mit Übergangseffekten versehen werden. Hier wechseln sich längere ruhige Passagen und kurze Actionszenen ab. Immerhin will der Zuschauer etwas erleben. Ein Spannungsbogen muss gespannt werden.

Ist das eigentliche Werk im Kasten, muss der Streifen noch mit Hintergrundmusik oder gar einem Kommentar zu den einzelnen Szenen versehen werden. Diese Vorgehensweise ist mit allen Softwarepaketen für Fortgeschrittenen oder Semi-Profis möglich.

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