Windows Vista kommt nach den Viren auf den Markt
Viren schneller als Microsoft

Die Sicherheitsinitiative von Microsoft-Gründer Bill Gates soll die zukünftigen Windows-Versionen gegen Hacker und Viren schützen. Der Erfolg ist jedoch begrenzt.

hiz DÜSSELDORF. Die Antiviren Experten von F-Secure melden, dass bei ihnen ein erster Virus für das neue Windows Vista aufgetaucht ist. Bei dem Programmschnipsel handelt es sich nach den Aussagen der Experten nicht um einen vollständig ausprogrammierten Schädling sondern um eine Machbarkeitsstudie. Ein Hacker aus Österreich hat diesen ersten einfachen Virus für die neue Microsoft Command Shell (MSH) veröffentlicht.

Die Command Shell Monad soll in Windows Vista die Nachfolge von der Kommandozeileninterpreter CMD.EXE, COMMAND.COM oder 4NT.EXE antreten. Da wesentlich mehr Funktionalitäten integriert sind und auch komplexere Befehle ausgeführt werden können, ist dieser Teil für Virenschreiber besonders interessant. Unklar ist zurzeit allerdings, ob Monad als Standard in der endgültigern Betriebssystemversion enthalten sein wird.

Die Viren, denen F-Secure den Namen Danom gegeben hat, wurden von der Untergrundgruppe „Ready Ranger Liberation Front“ in einem Tutorial für das Schreiben von Viren veröffentlicht. Autor der Malware ist ein Hacker mit dem Namen „Second Part To Hell". Pikant ist, dass Microsoft immer wieder hervorhebt, die neuen Windows-Versionen sollten nicht so anfällig für Hackerangriffe und Viren sein. Allerdings ist in diesem Fall das erste Virus vor dem Betriebssystem auf dem Markt.

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