WLAN-Angebote für Smartphone-Nutzer
Digitales Wettrennen um New Yorker Parks

Die US-Metropole New York stattet ihre zehn größten Parks mit kostenlosen Internet-Zugängen aus. Mit dem Laptop und dem Mobiltelefon soll es dann über so genannte WiFi-Internet-Zugänge möglich sein, auch im Grünen zu arbeiten. Das Projekt wird auch zu einem Wettrennen zwischen dem finnischen Mobiltelefonhersteller Nokia und dem US-Suchmaschinenkonzern Google.

NEW YORK. Endlich ist es möglich, Urlaubsfotos direkt aus dem Park zu verschicken und gleich danach ins elektronische Postfach zu schauen – und das ohne teures Erwachen. Der schöne Traum hat aber noch seine Tücken, wie ein Schnelltest des Handelsblatts in Manhattan zeigt.

Google hat sich bereits den Auftrag gesichert, den Webzugang im beliebten Bryant Park in Manhattan zu sponsern und San Francisco mit drahtlosem Internet auszurüsten. Doch nun überflügelt der finnische Telefonriese den Suchmaschinenanbieter. Nokia soll bevorzugter Lieferant für die lokalen mobilen Multimediadienste in den New Yorker Parks werden. Das Startup WiFi Salon (www.wifisalon.com) wiederum betreibt im Auftrag der Stadt die technische Infrastruktur für das mobile Internet.

Nokia wird im Laufe des Jahres gemeinsam mit Medienpartnern vor Ort speziell für Nokia-Telefone optimierte Versionen ihrer Web-Angebote erstellen, teilt der finnische Konzern mit. Damit werden die Besucher gezielt Informationen über Konzerte vor Ort, Restaurants, Sehenswürdigkeiten oder aktuelle Einkaufstipps abrufen können. Dazu soll auch ein spezielles Handy-TV-Programm gehören. Als erster hat die Gratiszeitung „AM New York“ des Tribune Verlags eine Mobilversion ihrer beliebten Stadtzeitung angekündigt. Die Printausgabe hat nach eigenen Aussagen 2005 eine tägliche Auflage von über 300 000 Exemplaren.

„Das ist eine exzellente Möglichkeit, neue Angebote auszuprobieren“, sagt Harry Santamaki, Vice President bei Nokia-Multimedia, über das Park-Projekt. So könne man die neuen Angebote für die eigene Technik optimieren und die Technik der eigenen Geräte wiederum für Multimedia weiterentwickeln.

Das größte Problem der neuen Smartphones sind die im Vergleich zu Laptops kleinen Bildschirme. Sie erschweren die Orientierung auf Web-Seiten, die für normale PC-Bildschirme optimiert sind. Deshalb gilt es, eigene Multimedia-formate für Telefone zu entwickeln.

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