Wurm verbreitet sich über Bluetooth und MMS
Mabir.a infiziert Handys

Die Antivirenexperten von F-Secure haben einen neuen Wurm entdeckt, der Handys befällt.

hiz DÜSSELDORF. Mabir.A verseucht mobile Telefone, die unter dem Symbian-Betriebssystem laufen, wie die Serie-60-Handys von Nokia. Verbreitet wird der Schädling über Bluetooth oder MMS.

Infiziert werden die Handys, wenn sie von einem verseuchtem Gerät per Bluetooth erreicht werden können. Dann kopiert sich die ausführbare Datei Cabir.sis auf das Gerät. Die Infektion erfolgt allerdings nicht automatisch. Der Anwender wird gefragt, ob er Cabir, dem Namen des Vorgängers, installieren will. Bei positiver Antwort ist das Handy verseucht. Der Wurm versucht dann sich über Bluetooth weiter zu verbreiten. Als zweiten Infektionsweg nutzt der Schädling MMS-Nachrichten. Sobald eine Nachricht das Mabir-verseuchte Handy erreicht, antwortet es automatisch und verschickt sich selber als ausführbare Datei mit dem Namen info.sis.

Die Experten haben in dem Wurm bis jetzt keine Routinen entdeckt, die auf dem infizierten Telefon Schäden anrichtet. Es scheint sich bei Mabir.a wie bei dem Vorgänger Cabir um eine Machbarkeitsstudie von unbekannten Virenautoren zu handeln, die mögliche Verbreitungsmechanismen austesten wollen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%