Zahlreiche Lösungen für die Intel/AMD-Plattform auf der VMWorld 2004
Virtualisierung erobert Firmenrechner und Datenzentren

VMware - kalifornischer Softwarespezialist für virtuelle Infrastruktursoftware - zeigte auf seiner ersten weltweiten Anwenderkonferenz in San Diego zahlreiche neue Produkte zur Virtualisierung von Computer-, Speicher- und Netzwerk-Ressourcen sowie deren zentralisierte Verwaltung.

HB SAN DIEGO. Auf den ersten Blick ist „VM“ eines der vielen Kürzel der Informationstechnik. Doch die „Virtuelle Maschine“ (virtual maschine) ist derzeit eines der wichtigsten Schlagworte der Computertechnik. Es stammt ursprünglich aus der Welt der Großrechner. Mit einer auf VM ausgerichteten Computerarchitektur versuchte IBM schon in den 70er Jahren seinen Kunden an den Terminals das Gefühl zu geben, sie arbeiten an ihrer eigenen Maschine. Im Zuge der Neuordnung der Serverlandschaft spielt VM nun auf allen Plattformen und damit in gemischten Serverumgebungen eine wichtige Rolle.

In der Welt der Rechner des so genannten Industriestandards - das sind Server mit Zentralprozessoren von Intel oder AMD als Herzstück an Bord - hat sich die Silicon Valley Firma VMware einen Namen als führender Anbieter von Virtualisierungs-Software für diese Plattform gemacht. Wie wichtig bereits die Virtualisierung von Standardsystemen geworden ist, zeigte sich auf der Kundenkonferenz VMWorld 2004 in San Diego.

Marktexperten und Industrieanalysten sehen derzeit in der Virtualisierung von Standard-Server und PCs eine der wichtigsten IT-Innovationen. Das Gros dieser Systeme wird derzeit für spezielle Anwendungen genutzt, die nur 5 bis 15 Prozent der jeweiligen Prozessorleistung in Anspruch nehmen. Virtuelle Infrastruktursoftware dagegen ermöglicht die völlige Entkopplung von Software und Hardware. Der gleichzeitige Einsatz mehrerer Betriebssysteme und Applikationen auf einem Desktop oder Server kann dagegen Hardware Ressourcen bis zu 80 Prozent ausschöpfen. In typischen Anwenderszenarien lassen sich bis zu 30 virtuelle Server auf einem physikalischen System konsolidieren. Weitere Pluspunkte der VM-Technologie sind erheblich niedrigere Betriebs- und Wartungskosten sowie ein wesentlich effizienteres System- und Sicherheitsmanagement.

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