Zeitungsbericht
Terroristen wollten angeblich Internet-Knotenpunkt sabotieren

Laut eines Zeitungsbericht hat das Terrornetzwerk El Kaida geplant, einen wichtigen Internet-Knotenpunkt in London lahmzulegen. Das hätte die Finanzmetropole ins Chaos gestürzt.

HB LONDON. Die Polizei habe bei Razzien im vergangenen Jahr in Südengland Computer-Festplatten sichergestellt, auf denen Hinweise zu einem solchen Anschlag gefunden worden seien, schrieb die „Sunday Times“. Die Polizei war für eine Bestätigung dieser Angaben zunächst nicht zu erreichen.

Ziel der Terroristen war demnach ein Internet-Hub, über den die meisten Verbindungen von und nach Großbritannien laufen, darunter auch die der Londoner Börse. Die Zeitung schrieb unter Berufung auf Sicherheitskreise der Regierung, die Verschwörer hätten eine Infiltration des stark gesicherten Internet-Hubs geplant, um diesen von innen her in die Luft zu sprengen.

Ein Ausfall des Hubs hätte Auswirkungen auf den Datenverkehr rund um den Globus gehabt, wenngleich eine vollständige Lahmlegung des Internet aufgrund seiner Struktur kaum möglich ist. Die Daten suchen sich einfach neue Wege ans Ziel und umgehen den defekten Knotenpunkt.

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