Zentrale Rechner wieder gefragt
Server-Markt wächst leicht

Für Marktbeobachter unerwartet stieg die Nachfrage nach Servern im dritten Quartal um zwei Prozent. Getrieben wird der Markt von Maschinen, die unter 25 000 Euro kosten.

hiz DÜSSELDORF. Im dritten Quartal diesen Jahres wurde für 10,8 Milliarden Euro Server bei den Herstellern geordert, melden die Marktforscher von IDC. Das bedeutet eine Zunahme von 3 % gegenüber dem Vorquartal. Dabei haben die preiswerten Systeme, die unter 25 000 Euro kosten, einen Anteil von fast 20 % an dem Kuchen.

Als Hauptakteure in dem Markt bleiben die großen Anbieter Dell, IBM, Hewlett-Packard und Sun Microsystems im Rennen, die 80 % des Umsatzes für sich verbuchen. Während IBM, HP und vor allem Dell zulegen konnten, gehört Sun zu den Verlierern. Die von Sun-Chef Scott McNealy angekündigte Strategie, sich im Markt der preiswerten Linux-Server besser aufzustellen, könnte helfen, den abgebröckelten Marktanteil zurück zu erobern. Die großen Konkurrenten - allen voran IBM - haben diesen Trend schon lange erkannt und bieten ihren Kunden entsprechende Lösungen an.

Deswegen ist es auch nicht erstaunlich, dass bei den eingesetzten Betriebsystemen Linux einen sensationellen Zuwachs um fast 50 % erreichte. Die rechtlichen Drohungen von SCO verpuffen offensichtlich und behindern den Siegeszug des freien Betriebsystems nicht im Geringsten. Der UNIX-Rechteinhaber SCO glaubt, dass in Linux Programm-Code verwendet wird, der aus Unix unrechtmäßig kopiert wurde. Das Softwarehaus aus Utah droht nun den Linux-Kunden mit rechtlichen Schritten, wenn sie keinen Linzensvertrag mit SCO abschließen.

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