Zukunftsfernsehen auf der Ifa
Mega-Auflösung und 3D

Während in Europa noch um die Einführung des hochauflösenden Fernsehstandards HDTV gerungen wird, zeigt der japanische Sharp-Konzern auf der Ifa in Berlin einen Prototypen für die noch schärfere Zukunft.

dpa BERLIN. Der "4kx2k" hat bei einer Bildschirmdiagonale von 64 Zoll (162 cm) eine Auflösung von 8,84 Mill. Pixel gegenüber den knapp zwei Mill. Bildpunkten beim aktuellen Full-HD.

Die japanische Fernsehanstalt NHK habe den Übergang zu einer höheren Bildauflösung nach dem Jahr 2020 ins Auge gefasst, bisher gebe es keine Pläne für eine Serienproduktion solcher Bildschirme, heißt es bei Sharp. Der Prototyp auf der Ifa ist aus vier Panels mit 32 Zoll Diagonale zusammengesetzt.

Für die nähere Zukunft - voraussichtlich das Jahr 2010 - zeigt Sharp LCD-Fernseher, die maximal 2,9 Zentimeter dick sind, über die meiste Fläche sogar nur 2,0 Zentimeter. Dadurch wiegt auch ein Gerät mit 52 Zoll (132 cm) Diagonale nur 25 Kilo.

Philips stellt dagegen als eine Zukunftsvision seine 3D-Technologie vor. Die Bildschirme mit dem Namen Wowvx funktionieren ohne spezielle Brille und bieten tatsächlich einen sichtbaren 3D-Effekt. Anders als bei den 3D-Versuchen von manchem anderen Unternehmen, die auf der Ifa in den vergangenen Jahren zu sehen waren, ist es bei Philips auch nicht notwendig, genau an einem festen Punkt in der Mitte des Bildschirms zu stehen.

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