Zusammenwachsen mit der Computerwelt
Philips setzt auf vernetzte Unterhaltung

Philips setzt auf vernetzte Unterhaltungselektronik und ein weiteres Zusammenwachsen mit der Computerwelt. Zur Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin zeigte der niederländische Elektronik-Konzern am Donnerstag ein neues Media-Center für das Wohnzimmer, über das die gesamte Heimunterhaltung laufen kann, ein schnurloses Telefon für den Internettelefonie-Dienst Skype und ein System, das Filme oder Spiele mit Lichteffekten, Vibrationen oder Luftströmen ergänzen kann.

dpa BERLIN. Das neue "Showline"-Media-Center kann auch Discs des DVD-Nachfolgeformats Blu-ray abspielen und brennen. Es ist als zentraler Datenspeicher ausgelegt, der drahtlos das gesamte Heim versorgen kann. Das Gerät ist mit Intels Multimedia-Technologie Viiv kompatibel und für Microsofts neues Betriebssystem Vista vorbereitet, das Anfang 2007 kommt. Für das Heimnetzwerk ist auch das Streamium Wireless Music System bestimmt, dass mit einer 80-Gbyte-Festplatte bis zu 1 500 CDs speichern und in verschiedenen Räumen zugänglich machen kann.

Philips-Unterhaltungselektronikchef Rudi Provoost hob den Erfolg der "Ambilight"-Technologie hervor, bei der die Wand hinter dem Fernsehgerät in verschiedenen Farben ausgeleuchtet werden kann. Bis Ende 2006 soll eine Million Ambilight-Geräte verkauft sein. Die neue Technik ambx ermöglicht zudem auch andere Effekte wie Luftströme oder Vibrationen.

Als weitere Konkurrenz aus der Windows-Welt für Apples erfolgreichen Musikplayer ipod bringt Philips den MP3-Player Gogear mit zwei Gbyte Speicher heraus. Bei seinen LCD-Bilderrahmen, in die digitale Bilder eingespeist werden können, stellt Philips ein größeres Modell mit neun Zoll (23 cm) Bildschirmdiagonale vor.

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