Zwei Ausführungen
Infineon schützt Daten auf elektronischem Pass

Um künftige elektronische Ausweise und Reisepässe sicherer zu machen, hat der Münchner Halbleiter-Hersteller Infineon zwei neue Sicherheits-Chips entwickelt, die eine bessere Verschlüsselung möglich machen.

HB MÜNCHEN. Mehr als 50 einzelne Sicherheitsmechanismen, die in den Chip integriert sind, schützen die gespeicherten Daten vor einer nachträglichen Manipulation und vor einer unrechtmäßigen Nutzung. Die so genannten Controllerchips speichern beispielsweise die persönlichen Merkmale des Inhabers wie Fingerabdruck, Gesichtsmerkmale oder Augenmuster mit einer hohen Verschlüsselung von 1028-bit ab und verhindern so, dass die Daten im nachhinein verändert werden können.

Anders als heute können Inhaber künftiger Ausweisgenerationen für den Fall, dass ein solcher Ausweis verloren geht, sicher sein, dass er nicht unberechtigt genutzt werden kann. Muster der neuen Speicher seien ab Sommer verfügbar und könnten bereits bei den weltweiten Tests der neuen elektronischen Ausweispapiere, die Ende des Jahres beginnen, eingesetzt werden.

Die Chips gibt es in zwei Ausführungen. Der eine könnte in einer Universal-Chipkarte beispielsweise elektronische Geld-, Kunden- und Bankkarten oder mehrere Ausweise wie Personalausweis, Gesundheitspass und Führerschein integrieren. Die Sicherheitsmechanismen auf dem Chip trennen diese Anwendungen und deren Datensätze zuverlässig von einander. Der zweite Chip wurde speziell für Reisepässe entwickelt, wo er in den Einband des Passes eingeschweißt wird.

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