Zweites Quartal
Electronic Arts rutscht tief ins Minus

Der weltgrößte Computerspiele-Hersteller Electronic Arts hat im zweiten Quartal Millionen verloren. Es war allerdings bei weitem nicht soviel Geld wie erwartet. Schwarze Zahlen sind aber noch in weiter Ferne.

HB LOS ANGELES. Wie die Firma am Dienstag nach US-Börsenschluss bekannt gab, stieg der Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahr zwar um rund 40 Prozent auf 81 Mill. Dollar. Das sind 26 nach 19 Cent je Aktie. Ohne Sonderposten belief er sich jedoch auf nur 12 Cent je Aktie, während Analysten im Schnitt mit 24 Cent gerechnet hatten.

Electronic Arts litt vor allem unter der erstmaligen Verbuchung von Aktienoptionen als Aufwand. Lasse man diese Kosten sowie Aufwendungen für die Restrukturierung des Unternehmens außen vor, so sei belaufe sich der Verlust "nur" auf 38 Mi.. Dollar, teilte das Unternehmen mit.

Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 413 Mill. Dollar - vor allem dank des Erfolgs von Spielen wie "2006 Fifa World Cup", "Battlefield 2: Modern Combat" und "Need for Speed Most Wanted".

Electronic Arts zufolge gibt es Anzeichen für eine Belebung der Verkäufe. Vor diesem Hintergrund erwartet das Unternehmen im laufenden zweiten Quartal einen Umsatz von 635 bis 685 Mill. Dollar; die Analysten sehen den Umsatz bei 628 Mill. Dollar. Allerdings erwartet der Spielehersteller abermals ein Minus und zwar von 0,22 bis 0,28 Cent je Aktie.

Die Branche durchlebt gerade eine Schwächephase, weil die großen Hersteller von Spielekonsolen - vor allem Sony mit seiner Playstation - gegen Ende des Jahres neue Modelle herausbringen werden. Die Kunden warten deshalb mit dem Spielekauf.

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