Augenkliniken verbessern Voruntersuchungen und optimieren die Behandlung
Laser korrigieren Sehfehler punktgenau

Augenlasern soll sicherer werden. Die Kombination des Lasers mit einem hochgenauen Messsystem, mit dem das Auge vermessen und die Strahlführung während der Behandlung überwacht und korrigiert werden kann, sollen Fehler beim Abtragen der Hornhaut verhindern. Kritiker der Behandlung halten die Technik immer noch für zu unsicher.

DÜSSELDORF. Medienberichte über Probleme bei der Behandlung der Fehlsichtigkeit mit Laser haben viele Patienten verunsichert. Laut amerikanischen Studien wurden Augenkorrekturen mit Laser teilweise so schlecht ausgeführt, dass jedes zehnte Auge ein zweites mal behandelt werden musste. Auch in Deutschland häuften sich Berichte über Probleme im Anschluss an eine Augenlaserbehandlung. Vor allem über eine Beeinträchtigung des Sehens in der Dämmerung und in der Nacht wurde immer wieder berichtet.

Mit verbesserten Lasergeräten und höheren Qualitätsstandards versuchen Augenkliniken nun das Vertrauen der Patienten zurückzugewinnen. „Die Augenärzte, aber auch die Gerätehersteller, haben die Probleme ernst genommen und daraus gelernt“, sagt Gerd Auffahrt, Leitender Oberarzt an der Universitäts-Augenklinik in Heidelberg. Seriöse Anbieter legten verstärkt Wert auf eine umfassende Voruntersuchung und Beratung. Wichtig sei es, dass die Hornhaut und die Pupille vor einer Operation genau vermessen werden.

Mit verbesserten Messtechniken wie der so genannten Wellenfront- Technologie kann zudem das Auge inzwischen punktgenau vermessen und die über die Hornhaut verteilten Fehlsichtigkeiten exakt bestimmt werden. Dabei wird eine Art topografische Karte des Auges angelegt, die die Sehfehler an jeder Stelle der Hornhaut beschreibt. Auf Basis dieser Daten trägt der Laser später punktgenau die jeweils notwendige Menge an Hornhaut-Gewebe ab.

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