Berliner Chirurg optimiert minimalinvasiven Eingriff
Schilddrüsen-Operation ohne Narbe am Hals

Kosmetische Wirkung spielt eine immer größere Rolle. Mit einer neuen minimalinvasiven Operationsmethode verhindert Eckhard Bärlehner, dass seine Patienten nach einer Schilddrüsenoperation Narben am Hals zurückbehalten.

hsn DÜSSELDORF. Der Chefarzt der Chirurgischen Abteilung im Helios Klinikum Berlin-Buch führt die Katheder, durch die er die so genannten kalten Knoten an der Schilddrüse entfernt, über zwei Schnitte neben der Brustwarze unter der Haut bis zum Operationsort vor. Einen dritten Zugang verschafft sich der Mediziner unter der rechten Achselhöhle.

Neben den feinen Operationsinstrumenten führt Bärlehner eine nur fünf Millimeter große Videokamera in das Operationsfeld, die von dort ein zwölf- bis 15fach vergrößertes Bild auf einen Monitor überträgt. Ein besonderes Sicherungssystem schützt die sensiblen Stimmbandnerven vor Verletzungen.

Bislang hat der Berliner Arzt die minimalinvasive Schilddrüsenoperation – die er vor knapp zwei Jahren als einer der ersten Ärzte in Deutschland einführte – über einen zwei Zentimeter langen Schnitt am Hals durchgeführt. Während die Schlüssellochchirugie gegenüber einer herkömmlichen Operation schonender ist – schneller heilt und weniger Schmerzen nach dem Eingriff verursacht –, hat die neue Methode, die keine Narben am Hals verursacht, vor allem kosmetische Vorteile. Da von den rund 100.000 Patienten, die pro Jahr an der Schilddrüse operiert werden, etwa vier Fünftel Frauen sind, könnte das ein gutes Argument für die Wahl der Klinik sein.

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