China
Vogelgrippe richtet Milliardenschaden an

Die Geflügelbranche hat laut der WHO durch den Ausbruch des Vogelgrippeerregers H7N9 einen Schaden von 6,5 Milliarden Dollar erlitten. Zumindest scheint der Virus eingedämmt zu sein.
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GenfDie Vogelgrippe in China hat einen immensen wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Die Einbußen in der Geflügelbranche beliefen sich auf rund 6,5 Milliarden Dollar, teilte ein hochrangiger Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation am Dienstag mit. Der Vogelgrippe-Erreger H7N9 hat in China 130 Menschen infiziert, davon starben 36. Tausende Vögel, vor allem Hühner und Enten, wurden bereits getötet, um eine Ausweitung der Seuche einzudämmen.

Seit Anfang Mai habe es keine neuen Ansteckungen gegeben, teilte die WHO weiter mit. Der Virus scheine unter Kontrolle gebracht zu sein. Es sei aber unwahrscheinlich, dass der Erreger verschwunden sei. Eine weitere Saison bis Frühjahr sei nötig, um die Tendenz zu bestätigen.

H7N9 ist nicht der einzige Vogelgrippe-Erreger: So gab es wegen des aggressiven H5N1-Virus vor einigen Jahren die Sorge vor einer weltweiten Epidemie. Die neuen Infektionen weckten zuerst Erinnerungen an den Ausbruch der Lungenkrankheit Sars 2003, bei der weltweit etwa 8000 Menschen infiziert wurden, von denen etwa ein Zehntel starb. Offenbar wurde H7N9 jedoch deutlich schneller eingedämmt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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