Chronologie
Nobelpreisträger der Medizin seit 1997

Den Nobelpreis für Medizin oder Physiologie soll nach dem Willen des Stifters Alfred Nobel alljährlich derjenige erhalten, dessen Forschung in diesem Bereich „der Menschheit den größten Nutzen gebracht“ hat. Der Preis wird seit 1901 verliehen. Die erste Auszeichnung ging damals an den deutschen Bakteriologen Emil Adolf von Behring für die Entdeckung der Serumtherapie gegen Diphtherie. Die Preisträger der vergangenen zehn Jahre waren:

2007: Die US-Amerikaner Mario Capecchi und Oliver Smithies sowie an den Briten Martin J. Evans für das gezielte Ausschalten von Genen.

2006: Die US-Forscher Andrew Z. Fire und Craig C. Mello für eine Technik, mit der sich Gene gezielt stumm schalten lassen.

2005: Barry J. Marshall und J. Robin Warren (beide Australien) für die Entdeckung des Magenkeims Helicobacter pylori und dessen Rolle bei der Entstehung von Magengeschwüren.

2004: Richard Axel und Linda Buck (beide USA) für die detailgenaue Enträtselung des Geruchssinns.

2003: Paul C. Lauterbur (USA) und Sir Peter Mansfield (Großbritannien) für ihre wesentlichen Beiträge zur Anwendung der Kernspintomographie in der Medizin als neuartiges und schonendes Diagnoseverfahren.

2002: Sydney Brenner (Großbritannien), H. Robert Horvitz (USA) und John E. Sulston (Großbritannien) für die Erforschung des programmierten Zelltods (Apoptose) als Grundlage zum Verständnis von Krebs, Aids und anderen Krankheiten.

2001: Leland H. Hartwell (USA), Sir Paul M. Nurse (Großbritannien) und R. Timothy Hunt (Großbritannien) für Erkenntnisse über die Zellteilung, die neue Wege in der Krebstherapie ermöglichen.

2000: Arvid Carlsson (Schweden), Paul Greengard (USA) und Eric Kandel (USA) für ihre Entdeckungen zur Signalübertragung im Nervensystem.

1999: Günter Blobel (USA) für seine Arbeiten über den Transport von Proteinen in der Zelle.

1998: Robert F. Furchgott (USA), Louis J. Ignarro (USA) und Ferid Murad (USA) für ihre Arbeiten über die Rolle von Stickoxid als Signalstoff im Herz-Kreislauf-System.

1997: Stanley B. Prusiner (USA) für die Entdeckung der Prionen als neue Klasse von Krankheitserregern etwa für den Rinderwahnsinn BSE und die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit.

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