Ebola-Epidemie in Liberia
Vorerst letzter Patient aus Klinik entlassen

Zumindest in Liberia scheint die Ebola-Epidemie vorerst eingedämmt: Seit zwölf Tagen gab es keinen neuen Fall, der letzte Ebola-Patient wurde nun entlassen. Anders sieht die Lage in Guinea und Sierra Leone aus.
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MonroviaIm westafrikanischen Liberia ist am Donnerstag der vorerst letzte Ebola-Patient aus einer Klinik entlassen worden. Den Behörden zufolge gibt es bereits seit zwölf Tagen keinen neuen bestätigten Fall.

Der Patient gilt als geheilt, nachdem er zwei Wochen lang im chinesisch geführten Zentrum „Ebola Treatment Unit“ (ETU) behandelt worden war. Es müssten aber noch weitere 30 Tage vergehen, bis Liberia von der Weltgesundheitsbehörde als Ebola-frei eingestuft werden könne, betonte Vize-Gesundheitsminister Tolbert Nyenswah.

Jedoch befürchten Experten, dass das Virus in entlegenen Gebieten erneut aufflammen könnte. In den Nachbarländern Guinea und Sierra Leone werden weiterhin Dutzende neue Fälle verzeichnet. Die Epidemie hat insgesamt bereits fast 10.000 Menschen das Leben gekostet.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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