Epidemie in Westafrika
Zahl der Ebola-Toten auf mehr als 2400 gestiegen

Die Ebola-Epidemie fordert immer mehr Todesopfer: Bislang sind laut der Weltgesundheitsorganisation mehr als 2400 Menschen in Westafrika an der Krankheit gestorben. Kuba will 165 Mediziner in die Region schicken.
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GenfDie Zahl der Ebola-Toten in Westafrika ist auf mehr als 2400 gestiegen. Insgesamt seien bis zum Freitag 4784 Infektionen registriert worden, sagte die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, am Freitag in Genf. Zur Eindämmung der Epidemie werde vor allem mehr medizinisches Personal benötigt.

Chan begrüßte die Ankündigung Kubas, 165 Mediziner nach Westafrika zu entsenden. Dabei handle es sich um die bislang größte Zusage dieser Art. Sie hoffe, Kubas Engagement werde weitere Länder dazu bewegen, medizinische Fachkräfte nach Westafrika zu schicken, so Chan. „Geld und Material sind wichtig, werden die Ebola-Epidemie aber nicht stoppen.“

Derzeit sind Chan zufolge etwa 170 ausländische Ärzte und Experten in den besonders betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone aktiv.

Chan äußerte sich zufrieden über die bisherigen Reaktionen auf den Hilfsaufruf der WHO. Es komme jetzt darauf an, den Bedarf der betroffenen Staaten so zu kommunizieren, dass ihnen optimal geholfen werden könne.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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