Erste Studien mit gesunden Probanden erfolgreich
Neue Hoffnung für Immunkranke

Der britische Arzneimittelhersteller Glaxo-Smithkline entwickelt einen neuen Wirkstoff gegen die so genannte idiopathische Thrombozytopenie, auch Morbus Werlhof genannt.

bia DÜSSELDORF. Dies ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Blutplättchen angreift. Die Zahl der Blutplättchen oder auch Thrombozyten wird verringert und dadurch kommt es zu Störungen des Blutgerinnungssystems.

Die Forscher von Glaxo-Smithkline entwickeln nun eine neue Substanz, einen Thrombopoetin-Agonisten, der die Thrombozytenzahl wieder erhöhen soll. Erste Studien mit gesunden Probanden seien erfolgreich gewesen, teilte das Unternehmen mit. „Das wäre ein neuer Therapieansatz und eine neue Hoffnung in der Therapie dieser seltenen Erkrankung“, sagte Forscher Jürgen Dethling.

In den USA laufen bereits Studien der Phase II, in der die richtige Dosierung des Wirkstoffs festgelegt werden soll. In Deutschland starten diese Studien ab kommenden August. Bei erfolgreichem Verlauf der Studien solle das Medikament den Patienten ab 2008 zur Verfügung stehen, teilte das Unternehmen mit.

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