Hautausschlag iPad unter Allergieverdacht

Müssen sich Menschen mit einer Nickel-Allergie vor dem iPad in Acht nehmen? Der Fall eines Elfjährigen in den USA nährt den Verdacht, dass Apples Tablet Allergien auslösen könnte.
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Müssen sich Allergiker vor dem iPad in Acht nehmen? Quelle: ap

Müssen sich Allergiker vor dem iPad in Acht nehmen?

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ChicagoAllergieverdacht gegen Apples iPad: Der weltweit beliebte Tablet-Computer könnte Spuren von Nickel enthalten und deshalb bei Gebrauch Hautausschläge auslösen. Am Montag berichtete die Zeitschrift „Pediatrics“ über den Fall eines elfjährigen Jungen, der wegen eines Ausschlags am ganzen Körper in einer Klinik in San Diego behandelt wurde.

Bei dem Kind wurde dabei eine Nickel-Allergie festgestellt, die die Ärzte mit dem 2010 gekauften iPad der Familie in Verbindung brachten. Denn bei Tests des Gehäuses wurde ein chemischer Bestandteil des hochallergenen Metalls entdeckt.

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Viele Grüße an Whatsapp: Die neue Messenger-App nimmt einige Anleihen beim Konkurrenten. So können Nutzer aufgezeichnete Sprach- und Videonachrichten verschicken. Zudem lässt sich festlegen, wie lange ein Empfänger eine Botschaft sehen kann, ähnlich wie bei Snapchat. Wenn man will, kann man beispielsweise ein Bild nach einer Stunde automatisch löschen.

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Das iPhone hängt an der Steckdose im anderen Raum, oder es ist in der Handtasche vergraben? Nutzer können Anrufe auch mit anderen Apple-Produkten annehmen, etwa dem iPad, wie Software-Chef Craig Federighi hier demonstriert. Dafür müssen die Geräte im gleichen WLAN angemeldet sein.

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Der Junge hatte das Gerät täglich benutzt, wie die Dermatologin Sharon Jacob berichtete, die den Artikel mit verfasst hat. Dem Patienten ging es besser, nachdem das Tablet in einer Schutzhülle verpackt worden war.

Es ist allerdings unklar, ob alle iPad-Modelle und auch andere Apple-Produkte Nickel enthalten. Apple-Sprecher Chris Gaither sagte, das Unternehmen wolle keinen Kommentar abgeben.

Nickel-Ausschläge sind nicht lebensbedrohlich, doch können sie sehr unangenehm sein und eine Behandlung mit Steroiden oder Antibiotika nötig machen, falls die Pickel sich entzünden. Auch Modeschmuck, Brillengestelle und Reißverschlüsse können Nickel enthalten und Allergien auslösen.

Nach Erkenntnissen der Ärztin werden Nickel-Allergien häufiger oder sie werden inzwischen häufiger erkannt. In den USA wird bei jedem vierten Kind, das auf Allergien getestet wird, eine Nickel-Unverträglichkeit entdeckt. Vor zehn Jahren waren es 17 Prozent, wie Jacob sagte. Ärzte sollten auf der Suche nach Ursachen auch elektronische Geräte in Betracht ziehen, fügte sie hinzu.

  • ap
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