Hygiene
Händewaschen rettet Kinderleben

Schon durch simples Händewaschen ließen sich täglich hunderte Todesfälle unter Kindern weltweit vermeiden. Doch in vielen Regionen fehlt es an Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen.

BerlinDie Vereinten Nationen haben einen besseren Zugang für Kinder zu Hygiene gefordert. Dazu zählten insbesondere der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen sowie Aufklärung über Gesundheitsrisiken, erklärte das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Donnerstag anlässlich des Welttags des Händewaschens.

Weltweit sterben demnach täglich etwa 1400 Kinder an Durchfall, wobei sich 800 dieser Todesfälle direkt auf mangelnde Hygiene zurückführen ließen. Regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife sei „einer der einfachsten und kostengünstigsten Wege, um lebensgefährliche Krankheiten bei Kindern zu verhindern“, erklärte Unicef.

In den ärmsten Ländern der Welt sei Händewaschen aber nicht selbstverständlich – „vor allem, weil die Familien keinen Zugang zu sauberem Wasser und Waschgelegenheiten haben, aber auch, weil ihnen der Zusammenhang von Hygiene und Krankheiten nicht ausreichend bewusst ist“.

Laut einem aktuellen Bericht von Unicef und Weltgesundheitsorganisation sind vor allem im südlichen Afrika die Möglichkeiten des Händewaschens nach wie vor sehr schlecht. In den meisten Ländern dieser Region waschen sich demnach höchstens 50 Prozent der Menschen regelmäßig die Hände mit Seife. Selbst fast die Hälfte aller Gesundheitsstationen habe dort keinen Wasseranschluss.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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