Kinder und übergewichtige Patienten profitieren
Kernspintomografen bieten mehr Platz

hsn DÜSSELDORF. Patienten mit Platzangst oder mit starkem Übergewicht brauchen sich künftig nicht mehr vor einer Untersuchung im Tomografen zu fürchten. Gleich zwei Hersteller von Magnetresonanz-Tomografen (MRT) haben Geräte entwickelt, die eine komfortablere Untersuchung ermöglichen. So hat Philips den ersten völlig offenen Kernspintomografen auf der Medizinmesse „Medica“ in Düsseldorf vorgestellt, bei dem die Magnetspulen so angeordnet sind, dass der Patient während des Körperscans frei in den Raum schauen kann.

Herkömmliche Röhrensysteme haben eine vergleichsweise geringe Tunnelöffnung von nur 60 bis 70 Zentimeter, was die Bewegungsfreiheit einengt und vielen Patienten Unbehagen bereitet. Das neue „Panorama“-Gerät bringt auch Vorteile für die Untersuchung von Kleinkindern, die nun besser von ihren Eltern betreut werden können. Diese können sogar während des Scans die Kinderhand halten.

Auch Siemens hat sein MRT weiter entwickelt. Das so genannte „Magnetom Espree“ besitzt eine extraweite Tunnelöffnung und einen nur 125 Zentimeter langen Scanner. Mit dem neuen MRT können viele Untersuchungen so durchgeführt werden, dass der Kopf außen bleibt. Die Auflösung des Scans ist laut Hersteller bis zu viermal höher als bei anderen offenen MR-Systemen, was die Untersuchung schwergewichtiger Patienten erheblich verbessert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%