Kooperationszentrum der WHO
Ehrlich-Institut soll Qualität von Blutprodukten weltweit verbessern

Künftig soll das Paul-Ehrlich-Institut für Sera und Impfstoffe im südhessischen Langen weltweit die Qualität von Blutprodukten verbessern. Das Institut wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dafür zum Kooperationszentrum ernannt.

HB LANGEN. Außerdem soll das Institut den Standard der In-vitro-Diagnostika, die unter anderem für Aidstests gebraucht werden, anheben. Dies gab das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag bekannt.

„Das Institut soll die WHO dabei unterstützen, bei Blutprodukten weltweit einen Standard zu erreichen, wie wir ihn bereits seit einigen Jahren in Deutschland und Europa haben“, sagte Staatssekretär Klaus Theo Schröder. Die Wahl der WHO zeige, dass Deutschland zu den führenden Gesundheitsstandorten zähle.

Die Qualitätssicherung diene nicht nur der Bevölkerung in den armen Ländern, sondern auch allen Reisenden, sagte der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Johannes Löwer. „Denn Bluttransfusionen gehören zu den Arzneimitteln, die man nicht mitnehmen kann.“ Als Aufgaben des Kooperationszentrums nannte er unter anderem Schulungen und Tagungen über Blutprodukte und In-vitro-Diagnostika sowie die Erarbeitung von Leitlinien und Empfehlungen.

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