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Akupunktur mit Lasertechnik

Zu Beginn riefen Michael Webers Innovationen in der Ärztewelt mehr Amüsement denn ernsthaftes Interesse hervor. Mittlerweile sieht das aber ganz anders aus. Der quirlige Mediziner hat eine Apparatur gebaut, mit der Krankheiten auf schonende Weise mit gebündeltem Licht behandelt werden können. Diese steht inzwischen in 450 medizinischen Einrichtungen auf der ganzen Welt.
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Es dauerte 20 Minuten, bis Michael Weber zum ersten Mal das „Chi-Gefühl“ verspürte. Im Dachzimmer seiner Privatwohnung testete der Chemiker und praktizierende Arzt im Selbstversuch die Wirkung von gebündeltem Laserlicht auf der Haut und empfand zunächst nur ein angenehmes Kribbeln. Heute, 17 Jahre später, ist die Harzer Kleinstadt Lauenförde nicht nur Sitz der Weberschen Praxis, sondern ebenso der Firma „Weber Medical“.

In dem schmucklosen Gebäude werden spezielle Geräte zur Laserakupunktur und Laserblutbehandlung gefertigt, Produktion und Anwendung befinden sich dabei direkt unter einem Dach: Während in der einen Gebäudehälfte gebastelt wird, behandelt Webers Kollege Thomas Fußgänger im hinteren Teil Patienten mit Allergien, Ekzemen, Gelenkschmerzen, Tinnitus und Diabetes. Gegen all diese Beschwerden ist Webers Technik einsetzbar – die Energiezufuhr in Form von Laserlicht entpuppte sich als ein wahrer Allrounder.

Der kleine, quirlige Mediziner erläutert die Ursprünge der Laserakupunktur: Bereits zu Sowjetzeiten sei bekannt gewesen, dass es nicht beim bloßen Kribbeln bleibt, wenn Laserstrahlen in gezielter Intensität und Färbung auf Akupunkturpunkte ausgerichtet oder auch direkt in die Blutbahn geleitet werden. Als nach dem Zusammenbruch des Ostblocks die Daten über Behandlungserfolge dem Rest der Welt zugänglich wurden, witterte Weber rasch eine Marktlücke: „Ich las diese Ergebnisse und dachte: Wenn auch nur fünf Prozent davon stimmen, dann ist das schon sensationell!“

In dem Paderborner Physiker Detlef Schikora fand Weber einen Partner zur Weiterentwicklung der Akupunkturmethode und nutzte diese Arbeit bald als Grundlage weiterer Forschung im Bereich der Blutbestrahlung. Begleitend testete Weber seine Neuentwicklungen im Bekannten- und vertrauten Patientenkreis und meldete vier Patente an, bevor die Firma „Weber Medical“ nach ihrer Gründung im Jahre 2003 schließlich mit der Produktion der Behandlungsgeräte begann.

In der Ärztewelt riefen die Innovationen dann aber lange Zeit mehr Amüsement denn ernsthaftes Interesse hervor – handelte es sich hier zwar einerseits um moderne Lasertechnik, jedoch auf Grundlage der nach wie vor schulmedizinisch wenig anerkannten traditionellen Akupunkturtechnik. Weber: „Auf Medizinerkongresse wurde ich gar nicht erst eingeladen“.

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