Medizin
Erfolgreicher Testlauf für Zika-Impfstoff

US-Forscher wollen das Zika-Virus durch Impfungen bekämpfen. Gleich drei mögliche Wirkstoffe haben sich in Tierversuchen bewährt. Auch die US-Gesundheitsbehörde NIH testet einen möglichen Impfstoff.

Miami/New YorkDie Hoffnungen auf einen Impfstoff gegen das Zika-Virus haben durch erfolgreiche Affenexperimente Auftrieb bekommen. Wie das US-Wissenschaftsmagazin Science in seiner neuen Ausgabe berichtet, wurden drei verschiedene Seren erfolgreich an Rhesusaffen erprobt.

Die Rhesusaffen seien nach den Impfungen komplett gegen das Virus geschützt gewesen, sagte der Studienleiter Dan Barouch von der Medizinischen Fakultät der Harvard-Universität. Die Experimente beförderten „unseren Optimismus, einen sicheren und effektiven Impfschutz für Menschen entwickeln zu können“.

Das Zika-Virus ist derzeit vor allem in Lateinamerika, der Karibik und dem US-Bundesstaat Florida verbreitet. Es wird von Mücken und in seltenen Fällen auch durch Geschlechtsverkehr übertragen.

In der Regel ist die Krankheit zwar ungefährlich. Bei Schwangeren kann sie jedoch dazu führen, dass ihre Babys mit Schädelfehlbildungen, sogenannter Mikrozephalie, geboren werden. In diesem Fall haben die Kinder einen ungewöhnlich kleinen Kopf, was zu schweren Entwicklungsproblemen führen kann.

Einer der jetzt getesteten Impfstoffe wurde dem Bericht zufolge am Walter-Reed-Institut der US-Armee entwickelt, die beiden anderen an der Harvard-Universität. Bei den Affen seien keine Nebenwirkungen beobachtet worden.

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Erfolgreicher Testlauf für Zika-Impfstoff

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