Multimediatechnik unterstützt Ausbildung von Ärzten
Ultraschalluntersuchung am Herzen simuliert

Wissenschaftler des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) haben ein Multimedial-System entwickelt, mit dem Medizinstudenten die Diagnose von Herzerkrankungen mit Hilfe von Ultraschall am Patientenmodell erlernen und üben können.

hsn HB DÜSSELDORF. Heute lernen die angehenden Mediziner das Befunden von Herzerkrankungen mit Ultraschall direkt im Klinikalltag. Dabei sehen sie nur die Krankheitsbilder, die in der Ausbildungszeit in der Klinik anfallen. Mit dem virtuellen Training, das die DFKI-Forscher entwickelt haben, wird ihnen die ganze Palette an Erkrankungen in Form von virtuellen Ultraschallbildern vom Herzen präsentiert.

„Mit den Methoden der Künstlichen Intelligenz haben wir eine virtuelle, zeitlich korrekte geometrische Darstellung einzelner anatomischer Strukturen des Herzens realisiert“, sagt DFKI-Forscher Rolf-Hendrik van Lengen. Mit dem Prototyp, der im Rahmen einer Machbarkeitsstudie erstellt wurde, könnten Ausbilder ihren Studenten ganz gezielt in einer virtuellen Ultraschalluntersuchung unterschiedliche Herzerkrankungen demonstrieren.

Die Forscher wollen das System jetzt so weiter entwickeln, dass die Studenten die Ultraschalluntersuchung auch an einem Dummy üben können. Dabei wird dann – je nach dem wie der Sensorkopf gehalten wird – automatisch das entsprechende Ultraschallbild generiert.

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