Studie einer amerikanischen Untersuchungskommission
Implantierbare Linsen können Brille ersetzen

Implantierbare Kontaktlinsen sind auch auf längere Sicht eine sichere und effektive Alternative zu Brillen, Kontaktlinsen oder Augenoperationen. Sie eignen sich für mittelschwere Fälle – besonders aber für stark Kurzsichtige zur Korrektur der Fehlsicht.

wsa SAN FRANCISCO. Das hat eine Studie einer amerikanischen Untersuchungskommission zur Behandlung von Kurzsichtigkeit ergeben. Die Forscher berichten über ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Ophtalmology“.

„Die Daten legen nahe, dass implantierbare Kontaktlinsen für Patienten mit -7 oder mehr Dioptrien Kurzsichtigkeit ernsthaft in Erwägung gezogen werden sollten“, stellen die Wissenschaftler fest. Das Linsenimplantat sei vor allem für stark Kurzsichtige eine Alternative. Bei ihnen können Operationstechniken wie Lasik zu ernsthaften Komplikationen führen.

Die Studie untersuchte die längerfristige Sicherheit und Zuverlässigkeit eines Linsenimplantats, das die Zulassung der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA erhalten soll. Die Kontaktlinsen wurden durch einen kleinen Schnitt in insgesamt 526 Augen von 294 Patienten mit Kurzsichtigkeiten von -3 bis -20 Dioptrien eingesetzt und vor der natürlichen Linse platziert. Nach drei Jahren hatten 60 Prozent der Probanden eine 100-prozentige, 95 Prozent der Behandelten eine 50-prozentige oder bessere Sehleistung.

Nebenwirkungen wie Blendeffekte verschwanden wieder oder wurden zumindest nicht schlimmer. Fast alle Teilnehmer gaben an, dass sie sich wieder für das Implantat entscheiden würden.

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