Untersuchung des Universitätskrankenhauses Basel
Fast ein Drittel der Raucher hat Raucherhusten

Fast ein Drittel aller Raucher leidet an der Lungenkrankheit Copd, die im Volksmund auch Raucherhusten genannt wird. Das ergab eine Untersuchung des Universitätskrankenhauses Basel, die am Donnerstag in Zürich veröffentlicht wurde.

dpa ZÜRICH. Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (Copd) kommt demnach beinahe doppelt so häufig vor wie bisher angenommen. Rund 500 Hausärzte in der ganzen Schweiz haben etwa 25 000 Raucher im Alter von mehr als 40 Jahren beobachtet. Etwa 7 000 Patienten (28 Prozent) zeigten eine Einengung der Atemwege und litten häufig unter krankhaftem Husten.

Typische Symptome von Copd sind Auswurf, Husten und Atemnot. Ohne Behandlung können Betroffene mit der Zeit alltägliche Tätigkeiten wie Treppensteigen oder Einkaufen nicht mehr bewältigen. In einem schweren Krankheitsstadium kann eine externe Sauerstoff-Versorgung notwendig sein. Letztlich ist Copd tödlich. Diese Lungenkrankheit sei die vierthäufigste Todesursache in Europa, sagte Jörg Leuppi, Leiter der Basler Raucheruntersuchung. Die Ärzte rechnen damit, dass Copd im Jahr 2020 weltweit sogar die dritthäufigste Todesursache sein wird.

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